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Das Herkunftslandprinzip im DSA und dessen Auswirkungen auf die Regulierung von Medienintermediaeren in Deutschland.

Das Herkunftslandprinzip im DSA und dessen Auswirkungen auf die Regulierung von Medienintermediaeren in Deutschland.

・ISBN 978-3-428-19866-5 Brosch. EUR 69.90

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-428-59866-3

著者・編者Albrecht, Kristin,
シリーズInternetrecht und Digitale Gesellschaft
出版社(Duncker, GW)
出版年月2026.05
ページ数184 S.
言語GER
ニュース番号<776-479 776-543>

解説

Das Herkunftslandprinzip der ECRL praegt massgeblich die europaeische Regulierung von Diensten der Informationsgesellschaft. Danach richtet sich die Verantwortlichkeit von Informationsdiensten grundsaetzlich allein nach dem Recht ihres Sitzlandes, also demjenigen Mitgliedstaat, in dem der Anbieter niedergelassen ist. Im DSA wird das Herkunftslandprinzip nun mit dem Marktortprinzip kombiniert.

Die Arbeit untersucht die ungeklaerte materielle Reichweite des Herkunftslandprinzips in den Geltungsbereichen der ECRL und des DSA im Vergleich zur Reichweite des Sendestaatprinzips der AVMD-RL. Zudem werden die Auswirkungen des Herkunftslandprinzips im DSA auf die landesrechtliche Regulierung von Medienintermediaeren in Deutschland behandelt und bestehende regulatorische Spielraeume im Rahmen des MStV, JMStV, JuSchG und NetzDG analysiert. Beide Fragen sind dringlich, da der DSA als unmittelbar anwendbare Verordnung gilt und Vorrang gegenueber entgegenstehendem Landesrecht in Deutschland hat.