株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Die Ausgleichung lebzeitiger Zuwendungen im Erbrecht : Rechtsgeschichte, Rechtsvergleichung, Rechtsdogmatik.
商品詳細
Die Ausgleichung lebzeitiger Zuwendungen im Erbrecht : Rechtsgeschichte, Rechtsvergleichung, Rechtsdogmatik.
・ISBN 978-3-16-200607-3 Brosch. EUR 89.00
¥23,789.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
お気に入り
★★★
| 著者・編者 | Schoppe, Christoph, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2026.05 |
| ページ数 | 313 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <773-781> |
解説
Erben und Schenken sind in gewissem Umfang funktional austauschbar. Das deutsche Erbrecht reagiert darauf mit der Ausgleichung lebzeitiger Zuwendungen nach Paragr. 2050 Abs. 1 BGB, deren Wertungen sich ueber Paragr. 2316 Abs. 1 BGB im Pflichtteilsrecht fortsetzen. Auf diese Weise werden bestimmte Zuwendungen erbrechtlichen Gleichbehandlungsanspruechen unterworfen. Dieses System ist jedoch zunehmend in die Kritik geraten. Christoph Schoppe rekonstruiert die Ausgleichung daher aus historischer, rechtsvergleichender und dogmatischer Perspektive. Historisch tragende Grundlagen des Instituts sind weitgehend in Vergessenheit geraten, was seine heutige Begruendung erschwert. Rechtsvergleichend zeigt sich, dass auch England und die Schweiz mit aehnlichen Problemen konfrontiert waren, deren Loesungen jedoch weiterentwickelt sind: Waehrend im englischen Intestaterbrecht keine Ausgleichung mehr erfolgt, setzt die Schweiz auf eine weitreichende Ausgleichung. Diese Gegensaetze werfen die Frage auf, welchen Weg das deutsche Recht kuenftig einschlagen soll. Dogmatisch steht der unklare Begriff der Ausstattung (Paragr. 1624 Abs. 1 BGB) im Zentrum der Probleme. Seine unscharfen Konturen, die starke Abhaengigkeit vom subjektiven Elternwillen und die unsichere Abgrenzung zu anderen Zuwendungen fuehren zu schwer vorhersehbaren Ergebnissen. Diese Unsicherheiten setzen sich im Erb- und Pflichtteilsrecht fort und machen die Ausgleichung praktisch wie normativ problematisch. Abschliessend diskutiert Schoppe moegliche Reformoptionen de lege ferenda.