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商品詳細
Extremistische Arbeitnehmer : Treuepflichten des Arbeitnehmers im Spannungsfeld politischer Betaetigung.
・ISBN 978-3-16-200226-6 Ln. EUR 114.00
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★★★
| 著者・編者 | Stadelmann, Frederik, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zum Arbeitsrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2026.03 |
| ページ数 | 380 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <766-628> |
解説
Wann verstoesst ein Arbeitnehmer mit extremistischer Gesinnung gegen Treue- und Ruecksichtnahmepflichten aus dem Arbeitsverhaeltnis? Eine bestimmte politische Gesinnung schuldet er jedenfalls nicht; eine extremistische Gesinnung stellt daher selbst keine Pflichtverletzung dar - sie kann hoechstens Ursache oder Motivation fuer eine solche sein. Frederik Stadelmann arbeitet heraus, dass eine pflichtwidrige Stoerung des Betriebsfriedens nur dann vorliegt, wenn dem Arbeitnehmer die Stoerung normativ zugerechnet werden kann. Durch seine politische Betaetigung darf der Arbeitnehmer Kollegen nicht von der Erbringung ihrer Arbeitsleistung abhalten oder seine eigene Arbeitsverpflichtung vernachlaessigen. Auch bei Taetlichkeiten gegen Kollegen oder den Arbeitgeber sowie bei Ehrverletzungen oder Diskriminierung von Kollegen im Sine des AGG handelt der Arbeitnehmer pflichtwidrig. Grundsaetzlich unzulaessig ist politische Betaetigung im Rahmen des dienstlichen Kontakts zu Kunden oder Geschaeftspartnern des Arbeitgebers. Ein blosser Verstoss des Arbeitnehmers gegen allgemeine Moralvorstellungen bedeutet hingegen noch keine Pflichtwidrigkeit; politische Korrektheit ist nicht geschuldet. Handelt der Arbeitnehmer ausserdienstlich, so ist ausschlaggebend, ob er mit seinem im Bezug zum Arbeitsverhaeltnis stehenden Verhalten die berechtigten Interessen des Arbeitgebers beeintraechtigt. Abschliessend eroertert Autor die Voraussetzungen einer Kuendigung durch den Arbeitgeber wegen politisch extremistischer Betaetigung des Arbeitnehmers.