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商品詳細
Control and Ownership of Digital Assets : A Comparative Law Survey.
・ISBN 978-3-16-200134-4 Brosch. EUR 79.00
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★★★
| 著者・編者 | Jeng, Linda / Eggen, Mirjam / Omlor, Sebastian (eds.), |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Recht der Digitalisierung |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2025.12 |
| ページ数 | 276 S. |
| 言語 | ENG |
| ニュース番号 | <766-600> |
解説
Die Beitraegerinnen und Beitraeger aus Wissenschaft und Praxis untersuchen, wie unterschiedliche Rechtssysteme die Fragen nach der Kontrolle und des Eigentums an digitalen Vermoegenswerten angehen. Der rechtsvergleichende Ansatz offenbart nicht nur dogmatische Unterschiede, sondern auch gemeinsame Anliegen: die Gewaehrleistung rechtlicher Sicherheit, die Effizienz der Maerkte und die Anpassung traditioneller Rechtskategorien an neue Technologien. Die einzelnen Beitraege decken eine Vielzahl von Rechtsordnungen ab. Die Beitraege aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Australien zeigen, wie Zivilrechtssysteme mit den Grenzen klassischer Lehren zur Koerperlichkeit von Sachen umgehen. Das Kapitel zu den Vereinigten Staaten analysiert die Einfuehrung von Artikel 12 in den Uniform Commercial Code, der den Begriff der ?controllable electronic records" (kontrollierbaren elektronischen Aufzeichnungen) eingefuehrt hat. Die Kapitel zum Vereinigten Koenigreich und zu Brasilien verdeutlichen, wie Common-Law- und hybride Systeme flexible Rechtsgrundsaetze auf neuartige technische Strukturen anwenden. Die Beitraege zu Hongkong und Singapur zeigen, wie asiatische Common-Law-Rechtsordnungen pragmatische richterliche Argumentation mit zunehmend detaillierter regulatorischer Aufsicht verbinden. Das Kapitel zu Mexiko hebt hervor, wie wegweisende gesetzliche Definitionen - etwa im Fintech-Gesetz von 2018 - zwar innovativ, aber zugleich zu eng gefasst waren und dadurch Luecken in der privatrechtlichen Einordnung von Vermoegenswerten hinterliessen. Das Kapitel zu Taiwan untersucht die gerichtliche Einordnung virtueller Vermoegenswerte als ?bewegliche Sachen" und plaediert zugleich fuer eine Weiterentwicklung hin zu einem registerbasierten System oeffentlicher Bekanntmachung. Abschliessend ordnet das Kapitel zu den UNIDROIT Principles on Digital Assets and Private Law (DAPL) diese nationalen Ansaetze in den Kontext eines entstehenden internationalen Soft Law ein, in dem das Konzept der ?Kontrolle" als funktionales Pendant zum Besitz verstanden wird. Insgesamt zeigen die Beitraege eine Annaeherung darin, dass digitale Vermoegenswerte grundsaetzlich als Gegenstand von Eigentumsrechten behandelt werden muessen, zugleich aber auch eine Vielfalt in den dogmatischen und institutionellen Wegen, auf denen diese Anerkennung erreicht wird.