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商品詳細
Credit Default Swap-Aktivismus : Eine oekonomische Analyse und rechtliche Bewertung der Einflussnahme von Credit Default Swap-Investoren auf Unternehmen.
・ISBN 978-3-16-200276-1 Brosch. EUR 99.00
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| 著者・編者 | Franke, Julian, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2026.04 |
| ページ数 | 450 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <766-455 766-594> |
解説
Vertragsparteien von Credit Default Swaps (CDS) beeinflussen zunehmend gezielt Unternehmen, auf die sich ihr CDS bezieht, um die Rentabilitaet ihrer Position sicherzustellen. Dieser Aktivismus wirkt sich nicht nur negativ auf die Kapitalmaerkte aus, sondern erschwert auch die Restrukturierung von Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten. Julian Franke untersucht dieses Phaenomen, indem er es in tatsaechlicher Hinsicht aufarbeitet, oekonomisch analysiert und rechtlich bewertet. Im Fokus stehen das deutsche Zivilrecht und das unionsrechtliche Kapitalmarktrecht. Seitenblicke auf das US-amerikanische Recht bilden die Grundlage fuer ein umfassendes Verstaendnis der Regulierung des globalen CDS-Markts. Der Autor zeigt, dass CDS-Aktivismus groesstenteils zu gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrtseinbussen fuehrt und daher richtigerweise bereits nach geltendem Recht weitgehend untersagt ist. Er empfiehlt die Einfuehrung eines Transparenzregimes fuer CDS-Positionen, um die Steuerungswirkung der privaten Rechtsdurchsetzung zu optimieren. Darueber hinaus sollte der Staat bestimmte Strategien des CDS-Aktivismus verbieten und das Verbot durchsetzen. Die rechtliche Bewertung wirft eine Reihe grundsaetzlicher Fragen auf: Wie sind standardisierte, marktweit verwendete Vertraege auszulegen? Welche Kooperationspflichten bestehen bei einer Unternehmensrestrukturierung? Wie sind selbst geschaffene innere Tatsachen insiderrechtlich zu behandeln? Wann sind Preise kuenstlich? Julian Franke nimmt sich dieser Debatten an und traegt so zu grundlegenden finanzrechtlichen Diskursen bei.
Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultaet der Humboldt-Universitaet zu Berlin 2025 im Fachgebiet Zivilrecht ausgezeichnet.