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商品詳細

Schluesseltexte des Internationalen Privatrechts des 14. bis 17. Jahrhunderts

Schluesseltexte des Internationalen Privatrechts des 14. bis 17. Jahrhunderts : Materialien und Uebersetzungen. 14~17世紀の国際私法の重要テクスト

・ISBN 978-3-16-200404-8 Ln. EUR 130.00

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著者・編者Boosfeld, Kristin (Hrsg.),
シリーズMaterialien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2026.04
ページ数350 S.
言語GER
ニュース番号<766-433 766-674>

解説

Dieser Band bietet Einblicke in zentrale Texte des gelehrten Internationalen Privatrechts des 14. bis 17. Jahrhunderts in Original und Uebersetzung. Die Wurzeln des modernen Internationalen Privatrechts liegen im spaeten Mittelalter. Besondere Bedeutung erlangten die kollisionsrechtlichen Arbeiten der norditalienischen Juristen Bartolus de Saxoferrato (1313-1357) und Baldus de Ubaldis (1327-1400), die ab dem 16. Jahrhundert in weiten Teilen Europas rezipiert wurden. In ihren Abhandlungen definierten sie die territoriale sowie personale Reichweite miteinander konkurrierender mittelalterlicher Stadtrechte (statuta) sowie Gewohnheitsrechte (consuetudines) nach Massgabe der gesetzgeberischen iurisdictio.
Charles Dumoulin (1500-1566) und Bertrand d'Argentre (1519-1590) griffen die spaetmittelalterlichen Erwaegungen auf und uebertrugen sie auf die kollisionsrechtlichen Herausforderungen ihrer Zeit in Bezug auf die Anwendbarkeit franzoesischer Coutumes. Im 17. Jahrhundert waren es dann niederlaendische Autoren wie Paulus Voet (1619-1667), Ulrik Huber (1636-1694) und Johannes Voet (1647-1713), die sich nach dem westfaelischen Frieden mit den Souveraenitaetsbestrebungen der niederlaendischen Provinzen konfrontiert sahen. Sie griffen die norditalienischen ebenso wie die franzoesischen Lehren auf und entwickelten auf ihrer Grundlage ein neues Verstaendnis des Kollisionsrecht ausgehend vom Prinzip der comitas gentium.