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商品詳細

Reading New Testament Texts within Judaism

Reading New Testament Texts within Judaism : Networks of Jesus-Followers from among Jews and Gentiles.

・ISBN 978-3-16-200222-8 Ln. EUR 154.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-200223-5

著者・編者Nicolaci, Marida / Raspa, Carmelo / Bonanno, F. (eds.),
シリーズWissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
出版社(Mohr, GW)
出版年月2026.05
ページ数420 S.
言語ENG
ニュース番号<766-123 766-134>

解説

Die Beitraeger treten in einen kritischen Dialog mit dem Trend ?innerhalb des Judentums" als heurischer Perspektive, deren historische, exegetische und methodologische Konsistenz einer sorgfaeltigen Pruefung bedarf. Indem sie - und in einzelnen Faellen auch gegenlaeufig - eine Lektuere neutestamentlicher Texte als juedische Literatur erproben, untersuchen sie, wie fruehe Jesus-Anhaenger und ihre textlichen Ausdrucksformen sich innerhalb der pluralen Welt des fruehen Judentums und in dessen griechisch-roemischem Umfeld herausbildeten. Sie bewerten die Erklaerungskraft des Ansatzes, seine Grenzen und das Erkenntnispotenzial seiner Anwendung auf konkrete Texte.
Zunaechst werden definitorische und methodische Grundfragen behandelt: wie die Grenzen des ?Judentums" zu bestimmen sind, ob die Juedischkeit einzelner Schriften jeweils gesondert nachzuweisen ist und inwiefern chronologische, ethnische oder theologische Kriterien zur Einordnung beitragen. Die Beitraeger untersuchen zudem, wie die interethnischen Konstellationen des 1. Jahrhunderts die Wahrnehmung der Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden praegten, einschliesslich eschatologischer und soteriologischer Dimensionen.
Sie analysieren ausserdem anhand neutestamentlicher Texte die Interaktionen zwischen Jesus-Glaeubigen und dem weiteren juedischen Ethnos, beleuchten innerjuedische Spannungen, roemische und pagane Wahrnehmungen sowie die Rolle der Aussenperspektive fuer entstehende Identitaeten.
Literar- und gattungskritische Beitraege zeigen, wie Evangelien, Briefe und die Apokalypse als rhetorische Akte der Selbstdefinition funktionieren. Die Beruecksichtigung griechisch-roemischer Formen wie des bios verdeutlicht die Notwendigkeit erweiterter Interpretationsmodelle, einschliesslich der Social Identity Complexity Theory. Beitraege zu Kultpraxis, messianischem Vertrauen und Lebenspraxen verorten selbst polemische oder innovative Merkmale innerhalb des vielfaeltigen Spektrums des fruehen Judentums.