株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Die Macht des Weiblichen : Ideen zu einer Demokratie ohne Herrschaft.
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解説
Ein feministisches Verstaendnis von politischer Macht
Wie kann man sich gegen die neuen Herrschaftslogiken wehren, die gegenwaertig unsere Demokratie untergraben? In ihrem klaren und engagierten Essay gibt die preisgekroente franzoesische Philosophin Corine Pelluchon eine faszinierende Antwort: Wenn wir der Gewalt und Angst die Macht des Weiblichen entgegenstellen, die allen Geschlechtern offensteht - eine Kraft des Teilens, der Fuersorge und der gegenseitigen Wertschaetzung -, kann eine gerechtere, freudvollere und menschlichere Zukunft unserer Demokratie entstehen.
Corine Pelluchon wendet sich mit grosser Sorge dem aktuellen Rechtsruck zu und moechte vor allem die besondere Attraktivitaet erklaeren, die populistische bis faschistische Auffassungen so stark machen. Laut Pelluchon basiert diese Attraktivitaet auf einer Art Intrige, in die rechtsextreme Fuehrungsfiguren sowie geneigte Teile der Bevoelkerung verstrickt sind: Geteilte Ohnmachtserfahrungen werden mit toxischen Bemaechtigungs- und Ausgrenzungswuenschen beantwortet. Um unsere Demokratie vor dieser affektiven Dynamik zu bewahren, plaediert Pelluchon fuer ein feministisches Demokratieverstaendnis. Sie beruft sich dabei auf eine weibliche Erfahrung, die von einem Bewusstsein der Vulnerabilitaet, der wechselseitigen Abhaengigkeit und einer Dankbarkeit gegenueber der Natur gepraegt ist. Eine Politik, die dieser Erfahrung gerecht wird, muss auf Kooperation, Ruecksichtnahme und der Einhegung von Beherrschungswuenschen gebaut sein.
Wie kann man sich gegen die neuen Herrschaftslogiken wehren, die gegenwaertig unsere Demokratie untergraben? In ihrem klaren und engagierten Essay gibt die preisgekroente franzoesische Philosophin Corine Pelluchon eine faszinierende Antwort: Wenn wir der Gewalt und Angst die Macht des Weiblichen entgegenstellen, die allen Geschlechtern offensteht - eine Kraft des Teilens, der Fuersorge und der gegenseitigen Wertschaetzung -, kann eine gerechtere, freudvollere und menschlichere Zukunft unserer Demokratie entstehen.
Corine Pelluchon wendet sich mit grosser Sorge dem aktuellen Rechtsruck zu und moechte vor allem die besondere Attraktivitaet erklaeren, die populistische bis faschistische Auffassungen so stark machen. Laut Pelluchon basiert diese Attraktivitaet auf einer Art Intrige, in die rechtsextreme Fuehrungsfiguren sowie geneigte Teile der Bevoelkerung verstrickt sind: Geteilte Ohnmachtserfahrungen werden mit toxischen Bemaechtigungs- und Ausgrenzungswuenschen beantwortet. Um unsere Demokratie vor dieser affektiven Dynamik zu bewahren, plaediert Pelluchon fuer ein feministisches Demokratieverstaendnis. Sie beruft sich dabei auf eine weibliche Erfahrung, die von einem Bewusstsein der Vulnerabilitaet, der wechselseitigen Abhaengigkeit und einer Dankbarkeit gegenueber der Natur gepraegt ist. Eine Politik, die dieser Erfahrung gerecht wird, muss auf Kooperation, Ruecksichtnahme und der Einhegung von Beherrschungswuenschen gebaut sein.