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商品詳細

Fusionskontrolle im Zeitalter der Digitalisierung

Fusionskontrolle im Zeitalter der Digitalisierung : Eine Analyse der europaeischen Bewertung horizontaler Zusammenschluesse in der Digitaloekonomie.

・ISBN 978-3-339-14580-2 Brosch. EUR 99.80

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著者・編者Rittmann, Alexander,
シリーズStudien zur Rechtswissenschaft
出版社(Kovac, GW)
出版年月2025.08
ページ数282 S.
言語GER
ニュース番号<763-586>

解説

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung haben sowohl der europaeische als auch der deutsche Gesetzgeber erste kartellrechtliche Regelungen insbesondere zur Eingrenzung der Marktmacht grosser Digitalkonzerne erlassen. Der bisherige Schwerpunkt liegt dabei eindeutig im Bereich der Missbrauchskontrolle und damit bei der Frage, wie man eine bereits entstandene (digitale) Marktmacht nachtraeglich wieder eingrenzen kann. Doch wie beeinflusst die digitale Transformation die Fusionskontrolle als praeventive Moeglichkeit, die Begruendung oder Verstaerkung einer marktbeherrschenden Stellung zu verhindern? Ist die Fusionskontrolle gewappnet, den vielen neuen Herausforderungen der Digitaloekonomie zu begegnen? Diesen Fragen widmet sich der Autor ausfuehrlich, indem er umfassend untersucht, inwieweit die europaeische Fusionskontrolle auch in der Digitaloekonomie in der Lage ist, wettbewerbsfaehige Marktstrukturen aufrechtzuerhalten. Hierfuer stellt er zunaechst dar, welche Merkmale die Digitaloekonomie praegen und welche Herausforderungen hieraus fuer die Fusionskontrolle erwachsen. Im Kern des Werkes werden schliesslich die wesentlichsten Aspekte der europaeischen Fusionskontrolle im Hinblick auf diese Herausforderungen begutachtet. Im ersten Schritt wird dabei auf die sachliche und raeumliche Marktabgrenzung eingegangen. Sowohl das Bedarfsmarktkonzept als auch der SSNIP-Test werden im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit bei Datenmaerkten, Plattformmaerkten sowie digitalen Oekosystemen begutachtet. Anschliessend wird begrenzt auf horizontale Zusammenschluesse untersucht, inwieweit die einzelnen horizontalen Schadenstheorien im Zeitalter der Digitalisierung weiterhin zeitgemaess sind oder ob diese moeglicherweise einer grundlegenden Ueberarbeitung beduerfen. Dabei werden insbesondere praegende Phaenomene der Digitaloekonomie wie Netzwerkeffekte, Multi-Homing, der Zugang zu Daten oder mehrseitige Plattformen genauer analysiert. Auf diese Weise leistet die Dissertation einen wertvollen Beitrag zur aktuellen wissenschaftlichen und praktischen Diskussion ueber die europaeische Fusionskontrolle im Zeitalter der Digitalisierung.