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商品詳細
Die Anwendbarkeit fremden Kartellrechts : Eine Untersuchung des europaeischen und US-amerikanischen Kollisionsrechts fuer private Kartellschadensersatzklagen im Zivilverfahren.
・ISBN 978-3-16-164307-1 Brosch. EUR 79.00
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★★★
| 著者・編者 | Olbing, Jakob, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2025.04 |
| ページ数 | XXII, 256 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <751-574 751-612> |
解説
Kartellschadensersatzklagen gewinnen in Europa zunehmend an Bedeutung. Nationale und europaeische Gesetzgeber sowie die Rechtsprechung des EuGH staerken das kartellrechtliche private enforcement seit einigen Jahrzehnten systematisch. Dabei erfuhr auch die grenzueberschreitende Geltendmachung von Kartellschaeden eine Neuregelung durch die Rom II-VO. Demnach koennen mitgliedstaatliche Gerichte auch fremdes Kartellrecht anwenden, wenn Klaeger im Ausland erlittene Schaeden geltend machen. Diese Regelung hatte bisher nur eine geringe praktische Relevanz. In Anbetracht zahlreicher internationaler Kartelle verwundert dieser Befund. Jakob Olbing untersucht die Anwendbarkeit fremden Kartellrechts rechtsvergleichend. Er zeigt, dass sowohl deutsche Gerichte als auch Bundesgerichte der USA im Rahmen ihrer Zustaendigkeit fremdes Kartellrecht anwenden koennen und sollten. Eine vermeintlich notwendige kollisionsrechtliche Sonderbehandlung von Kartellschadensersatzanspruechen nach fremdem Recht in beiden Rechtsordnungen ist rechtlich unbegruendet. Weder unterliegen solche Ansprueche einem grundsaetzlichen Nichtanwendungsgebot, noch sind sie von einer Trennung von oeffentlichem und privatem Kollisionsrecht wesentlich beeinflusst.