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商品詳細

Das Spannungsverhaeltnis der Related Party Transaction-Regelungen zum Recht des faktischen Aktienkonzerns

Das Spannungsverhaeltnis der Related Party Transaction-Regelungen zum Recht des faktischen Aktienkonzerns : - Eine Untersuchung zur Anwendbarkeit und zu den Rechtsfolgen der Paragr. 107 Abs. 3 Saetze 4 bis 6, 111a bis 111c AktG im faktischen Aktienkonzern, den Auswirkungen auf die Paragr. 311 ff. AktG und dem durch das RPT-Regime veraenderten Corporate Governance-Rahmen -.

・ISBN 978-3-339-14370-9 Brosch. EUR 88.80

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著者・編者Hermes, Marcel,
シリーズSchriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2025.05
ページ数218 S.
言語GER
ニュース番号<750-616>

解説

Was passiert, wenn europarechtliche Vorgaben auf das bewaehrte deutsche Konzernrecht treffen? Die Einfuehrung eines eigenstaendigen Regelungssystems fuer ?Related Party Transactions“ (Paragr.?107 Abs.?3, 111a?111c AktG) im Zuge des ARUG II wirft neue Fragen auf ? insbesondere im Hinblick auf das bestehende Recht des faktischen Aktienkonzerns. Marcel Hermes untersucht die Schnittstellen, Reibungspunkte und moeglichen Konflikte der beiden Regelungsregime und zeigt, wie sich ein konsistenter Rahmen fuer den Schutz aussenstehender Aktionaere entwickeln laesst. Mit dem Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionaersrechterichtlinie (ARUG II), das am 1. Januar 2020 in Kraft trat, wurde erstmals ein spezifisches Regelungssystem fuer sogenannte ?Related Party Transactions“ (RPT) in das deutsche Aktienrecht aufgenommen. Die Neuregelung betrifft boersennotierte Gesellschaften und zielt auf den Schutz von Aktionaersminderheiten vor potenziell schaedlichen Geschaeften mit nahestehenden Personen und Unternehmen. Im Zentrum stehen dabei die Paragr.?107 Abs.?3 Saetze 4?6, 111a bis 111c AktG, die unter anderem eine Legaldefinition von RPT, Zustimmungserfordernisse durch den Aufsichtsrat sowie Veroeffentlichungspflichten vorsehen. Vor dieser Reform existierte in Deutschland kein in sich geschlossenes RPT-Regime. Gleichwohl waren solche Geschaefte nicht ungeregelt: Diverse aktien- und bilanzrechtliche Bestimmungen ? etwa Paragr.?112, 57 AktG oder Paragr.?285 Nr.?21 HGB ? sorgten bislang fuer punktuelle Kontrolle und Transparenz. Eine besondere Rolle spielten dabei die Regelungen zum Vertrags- und faktischen Konzern (Paragr.?291 ff., 311 ff. AktG), die vor allem den Schutz aussenstehender Aktionaere im Konzernverbund im Blick haben. Die vorliegende Untersuchung analysiert das Spannungsverhaeltnis zwischen dem neuen RPT-Regime und dem bestehenden Recht des faktischen Aktienkonzerns. Im Fokus steht die Frage, ob und wie sich beide Regelungssysteme ueberschneiden ? insbesondere im Hinblick auf Paragr.?311 Abs.?3 AktG, der festhaelt, dass die RPT-Vorschriften auch im Konzernverhaeltnis gelten sollen. Daraus ergibt sich ein potenzielles Konfliktfeld zweier nebeneinanderstehender Schutzmechanismen. Die Arbeit prueft, inwieweit es dem Gesetzgeber gelungen ist, den Anforderungen der EU-Richtlinie (ARRL) durch eine moeglichst zurueckhaltende und systemkonforme Umsetzung gerecht zu werden, ohne bestehende Regelungen wie das Konzernrecht zu verdraengen oder Doppelregulierungen zu schaffen. Ziel ist es, moegliche Friktionen zwischen den Kodifikationen zu identifizieren und Ansaetze fuer ein kohaerentes Gesamtkonzept des Aktionaersschutzes zu entwickeln.