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Geschichte und Zukunft der SPAC - Rechtsvergleichende Analyse und rechtsoekonomische Bewertung.

Geschichte und Zukunft der SPAC - Rechtsvergleichende Analyse und rechtsoekonomische Bewertung.

・ISBN 978-3-339-14442-3 Brosch. EUR 99.80

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著者・編者Doostkam, Danial,
シリーズSchriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2025.05
ページ数378 S.
言語GER
ニュース番号<750-441 750-608>

解説

Die Special Purpose Acquisition Company (SPAC) hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und sich international als Alternative zum klassischen Boersengang etabliert. Es handelt es sich um Mantelgesellschaften, welche durch den Erwerb eines Zielunternehmens (Target) ersuchen, Renditen fuer ihre Anleger und Initiatoren (Sponsoren) zu erwirtschaften. Hierzu sammeln sie im Rahmen eines Boersengangs Kapital ein. Das eingesammelte Kapital wird auf einem Treuhandkonto gesichert, bis es fuer eine zuvor unbestimmte Transaktion aufgewendet wird. Durch die Zusammenfuehrung von SPAC und Target (De-SPAC) setzen sich die Anteile der Anleger an der SPAC als Anteile am Target fort. Aufgrund ihrer Struktur und Flexibilitaet bieten SPACs sowohl fuer Investoren als auch fuer Zielunternehmen erhebliche Vorteile, bergen jedoch zugleich Risiken und bringen spezifische rechtliche Herausforderungen mit sich. SPAC-Boersengaenge gehoeren in den USA zur Tagesordnung. Seit Anfang 2020 bis Ende 2024 wurden an NYSE und Nasdaq mehr SPACs als operative Unternehmen notiert. An der Frankfurter Wertpapierboerse wurden bis Anfang 2025 lediglich neun SPACs notiert. Mit der Kreation der BMAG durch das ZuFinG sollen SPAC-Gruendungen hierzulande gefoerdert und in Rechtsform der deutschen AG ermoeglicht werden. Im Kontrast hierzu wurden von der SEC spezifische Regelungen erlassen, um das Investmentvehikel besserer Kontrolle zu unterwerfen sowie den rechtlichen Rahmen des De-SPAC an den klassischen Boersengang anzugleichen. Das Konstrukt wird umfassend aus grundlegender, kapitalmarktrechtlicher, gesellschaftsrechtlicher und rechtsoekonomischer Sicht rechtsvergleichend mit den USA untersucht. Historie und aktuelle rechtliche Entwicklungen werden beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifizierung von SPACs als Investmentvermoegen im Sinne des KAGB. Die bislang kaum beleuchtete Problematik wird umfassend eroertert. Zudem koennten SPACs in den USA als Investment Company gelten. Die Rechtsfolgen der jeweiligen Einordnung werden umrissen. Die BMAG-Regulation wird einschliesslich ihrer systematischen Stellung evaluiert. Die SPAC-Regulation der SEC wird gegenuebergestellt und eine Uebertragung auf den hiesigen Rechtsraum erwogen. Es werden zudem eigene Vorschlaege fuer konkrete legislative Schritte bereitet.