株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Muenchen 38 : Die Welt am Scheideweg.
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解説
Als die Welt den Atem anhielt: drei Tage zwischen Krieg und Frieden Muenchen 38 steht als Chiffre fuer Appeasement gegenueber Aggressoren. Denn auf der Muenchner Konferenz gaben die Westmaechte den Drohungen Hitlers nach und ueberliessen ihm das Sudetenland. Knapp ein Jahr spaeter begann dennoch der Zweite Weltkrieg. Daniel Hedinger und Christian Goeschel liefern eine dichte Beschreibung der drei Tage, an denen die Welt am Scheideweg stand, und fragen, was uns die Geschichte der Muenchner Konferenz heute noch zu sagen hat, wo die damaligen Ereignisse wieder bedrueckend aktuell erscheinen. In den letzten Septembertagen des Jahres 1938 lag Krieg in der Luft. Die Konferenz in Muenchen, der Hauptstadt der NS-Bewegung, war ein letzter, verzweifelter Versuch Frankreichs und Grossbritanniens, den Frieden in Europa und damit der Welt zu retten. Muenchen ist seitdem ein globaler Erinnerungsort. Doch wurde er bislang zu sehr aus einer rein europaeischen Perspektive betrachtet. Dies uebersieht die globalen Kontexte der Konferenz, ihre globalen Ursachen und Auswirkungen. Der Aufstieg des Faschismus hatte bereits 1931 zur japanischen Invasion der Mandschurei, 1935 zum italienischen Angriffskrieg auf Aethiopien und 1936 zum Spanischen Buergerkrieg gefuehrt und die bestehende Weltordnung in Frage gestellt. Erst vor diesem Hintergrund konnte Hitler seine Expansion vorantreiben. Die Welt reagierte auf die Ereignisse von Muenchen und zog ihre Lehren daraus. Und so schwaechte das Zurueckweichen vor Hitler nicht nur in Europa die demokratischen Abwehrkraefte im Inneren und ermunterte die aggressiven Maechte zu weiterer Expansion.