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商品詳細
Die uebersehene Nation : Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert. 19世紀以降のドイツとウクライナ
・ISBN 978-3-406-82174-5 Geb. EUR 28.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-406-82176-9
| 著者・編者 | Schulze Wessel, Martin, |
|---|---|
| 出版社 | (Beck, GW) |
| 出版年月 | 2025.10 |
| ページ数 | 288 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <750-1586 750-1628> |
解説
Schuld und Chance: Die Geschichte der deutsch-ukrainischen Beziehungen Was geht uns die Ukraine an? Dass Deutschland wegen der Verbrechen des Zweiten Weltkriegs eine historische Verantwortung gegenueber Russland besitzt, wird nur selten in Zweifel gezogen. Dass dasselbe auch fuer die Ukraine gilt, ist dagegen sehr viel weniger im oeffentlichen Bewusstsein verankert. Martin Schulze Wessel ruft in Erinnerung, wie eng die deutsche und die ukrainische Geschichte im 20. Jahrhundert miteinander verflochten sind, zeigt, wie historische Erfahrungen und Wahrnehmungen bis heute fortwirken, und fragt, was das fuer unser heutiges Verhaeltnis zur Ukraine bedeutet. Im Ersten Weltkrieg verbanden sich die deutschen kolonialen Plaene fuer Osteuropa mit den Bestrebungen der ukrainischen Nationalbewegung. Die Gruendung eines ukrainischen Nationalstaats wurde 1918 moeglich durch die deutsche Besatzung des Landes. Auch deshalb suchte Stepan Bandera im Zweiten Weltkrieg die Allianz mit NS-Deutschland, doch Hitlers koloniales Projekt unterschied sich fundamental von dem des kaiserlichen Deutschlands. Die Ukraine wurde zum Zentrum des deutschen Vernichtungskrieges. Nach 1945 verschwand die Ukraine fuer viele wieder in der Sowjetunion und auch nach 1991 blieb sie eine vielfach uebersehene Nation ? mit fatalen Folgen fuer die deutsche Reaktion auf den russischen Angriffskrieg seit 2014. Wer sich die deutsch-ukrainische Geschichte vergegenwaertigt, wie es Martin Schulze-Wessel tut, dem wird es schwerer fallen gegenueber dem Schicksal des Landes gleichgueltig zu sein.