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Rechtswissenschaft und Rechnungslegung

Rechtswissenschaft und Rechnungslegung : Ein bilanzrechtlicher Dogmatisierungsprozess zur Erfassung von Mehrkomponentengeschaeften. 法学と会計

・ISBN 978-3-7560-3117-7 Ln. EUR 199.00

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著者・編者Markworth, David,
シリーズHabilitationsschriften Recht
出版社(Nomos, GW)
出版年月2025.06
ページ数620 S.
言語GER
ニュース番号<749-663>

解説

Das Buch lotet am Beispiel der Mehrkomponentengeschaefte die Moeglichkeiten und Grenzen einer eigenstaendigen, aber zugleich mit dem Privatrecht verzahnten Bilanzrechtsdogmatik aus. So soll die kuenftige rechtspolitische Ausrichtung des Bilanzrechts angeleitet werden. Dafuer wird untersucht, ob die Rechtsdogmatik nach ihrem derzeitigen Entwicklungsstand eine Loesung fuer die rechtliche Beurteilung von ?Hard Cases“ der Ertragsrealisierung zu liefern vermag. Dies bedingt drei Arbeitsschritte: Zunaechst wird herausgearbeitet, inwiefern man rechtswissenschaftlich ueberhaupt zu Ergebnissen gelangen kann, die universell anschlussfaehig sind. Anschliessend wird der Bedarf fuer den mit der Arbeit angestrebten Dogmatisierungsprozess aufgezeigt und sodann das dogmatische Modell entwickelt. Das Buch widmet sich dabei folgenden Untersuchungsfragen: Wie detailliert muessen Bilanzierungsregeln sein, um Bilanzskandale (wie bei Enron oder Wirecard) und deren negative Folgen fuer die Gesellschaft zu vermeiden? Sind die in Deutschland derzeit existierenden Rechtsetzungsmechanismen in der Lage, den erforderlichen Detailgrad zu erreichen und mit der gebotenen Schnelligkeit auf neue Entwicklungen zu reagieren? Sollten Rechnungslegungsregeln im Lichte all dessen ueberhaupt weiterhin von staatlicher Seite geschaffen werden oder sollte man das Feld lieber Privaten (insbesondere der IFRS Foundation) ueberlassen? Wenn man sich fuer zweiteres entscheidet: Wie kann sichergestellt werden, dass bei einer privaten Regelsetzung nicht nur die berechtigten Interessen der rechnungslegenden Unternehmen, sondern auch diejenigen von Anlegern, Glaeubigern, Arbeitnehmern und anderen beruecksichtigt werden?“ Die Arbeit wurde mit dem Foerderpreis der Stiftung Kapitalmarktrecht fuer den Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet.