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商品詳細
Transnationale Expertenkulturen und Geschlechterordnungen : Jozefa Joteyko zwischen Belgien und Polen 1908-1928.
・ISBN 978-3-8353-5937-6 Geb. EUR 38.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8887-1
| 著者・編者 | Schwarzmaier, Sophie, |
|---|---|
| シリーズ | Moderne europäische Geschichte |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2025.07 |
| ページ数 | 328 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <749-1275 749-1547> |
解説
Eine Pionierin der modernen Wissenschaft zwischen West und Ost, zwischen Labor und Oeffentlichkeit. Als eine der ersten Frauen machte sich die 1866 bei Kyjiw geborene Jozefa Joteyko einen Namen in der Physiologie, der Psychologie und der Paedologie. Sie forschte, lehrte, schrieb und publizierte innerhalb wie ausserhalb der Universitaet - stiess an Grenzen und ueberschritt diese. Ihr Wirken in Bruessel vor dem Ersten Weltkrieg setzte sie ab 1919 in Warschau fort, der Hauptstadt des neuen polnischen Nationalstaates. Als ambitionierte Frau in einer Maennerdomaene stellte Joteyko Vorstellungen und Praktiken darueber infrage, wer Wissenschaft als Beruf ausueben darf und wie Geschlechterdifferenzen wissenschaftlich zu bestimmen sind. Als Herausgeberin und Wissenschaftsorganisatorin nutzte sie internationale Zeitschriften und Institutionen sowie ein transnationales Netzwerk zwischen West- und Ostmitteleuropa. Als beratende Expertin setzte sie sich zugleich fuer gesellschaftliche Nationalisierungsprozesse ein, etwa mit ihren Plaenen zum Aufbau einer ≫polnischen Schule≪. Sophie Schwarzmaier stellt Jozefa Joteyko erstmals einem breiteren Publikum vor und beleuchtet dabei die Verflechtungen europaeischer Wissenschaftskulturen im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts.