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商品詳細
Lebensqualitaet produzieren : Ressourcentheorie und Machtanalyse des Wohlfahrtsstaats.
・ISBN 978-3-531-17636-9 Brosch. EUR 56.07
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★★★
| 著者・編者 | Knecht, Alban, |
|---|---|
| 出版社 | (VS Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2010 |
| ページ数 | 365 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <T27-146> |
解説
UEber das Konzept der Lebensqualitaet des Volkswirts und Philosophen Amartya Sen bin ich erst vor einigen Jahren gestolpert. Nachdem mich die Weltfremdheit vieler volkswirtschaftlichen Modelle schon in meinem Studium beschaeftigt hatte, fing mich Sens "neuer" Ansatz, der mit Begriffen wie Faehigkeiten, Handlun- moeglichkeiten und eben Lebensqualitaet hantiert, an zu faszinieren. Tatsaechlich waren Sens Gedanken gar nicht mehr so neu, sondern gingen auf die Mitte der 80er Jahre zurueck. In Deutschland wurde Sen jedoch erst ab Ende der 90er v- staerkt rezipiert - und zunaechst auch nur innerhalb seiner eigenen Faecher Philo- phie und Volkswirtschaft. Ich bekam schon bald den Eindruck, dass der Ansatz von Sen die Chance boete, oekonomische Probleme "naeher am Menschen" und dennoch theoretisch fundiert zu diskutieren, was den Anlass zu dieser Arbeit gab. Eigentlich stellen Lebensqualitaetsdissertationen ja ein Paradox dar, da - mindest das Verfassen einer solchen Arbeit meist nur sehr bedingt die Lebe- qualitaet steigert. Fuer die Soziologie stellt Sens Werk eine Herausforderung - man koennte auch sagen: eine schwerverdauliche Kost - dar. Viele seiner Ausfuehrungen - schaeftigen sich mit volkswirtschaftlichen und philosophischen Detailfragen, die sich nur aus der disziplin-geschichtlichen Entwicklung und dem formalen D- ken dieser Faecher ergeben. Sen selbst hat sein Betaetigungsfeld stark gegen die Soziologie abgegrenzt und macht stets Kurven um sie herum - enge Kurven, die aus soziologischer Sicht erstaunen. Selbst wenn er sich auf einem Terrain - wegt, welches die Soziologie schon lange und mit Erfolg beackert, bleibt er den Denkweisen seiner Disziplinen treu.