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商品詳細
Auf verlorenem Posten? : Die Praxis der Betriebsraete in den Aufsichtsraeten in der Weimarer Republik.
・ISBN 978-3-412-53177-5 Geb. EUR 49.00
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| 著者・編者 | Milert, Werner, |
|---|---|
| シリーズ | Sozialgeschichte in Bewegung |
| 出版社 | (Boehlau, GW) |
| 出版年月 | 2024.10 |
| ページ数 | 323 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <741-398> |
解説
Das ?Gesetz ueber die Entsendung von Betriebsratsmitgliedern in den Aufsichtsrat“ vom 15.2.1922 ist die Geburtsstunde der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland. Erstmals wurde die institutionelle Berufung von maximal zwei Arbeitnehmervertretern in die unternehmerischen Kontrollorgane rechtlich fixiert. In der Praxis stiess diese erste gesetzliche Fixierung der Unternehmensmitbestimmung in der Weimarer Republik jedoch in vielen Unternehmen auf erbitterten Widerstand. Insbesondere die Schwerindustrie verharrte in einer Kooperationsunwilligkeit gegenueber den Interessenvertretungen; die Betriebsraete wurden in den Aufsichtsraeten von wichtigen Informationen und Entscheidungen ausgeschlossen und zu Aufsichtsratsmitgliedern zweiter Klasse degradiert. Dagegen arrangierten sich die Arbeitgeber der ?neuen“ Industrien, insbesondere der chemischen und elektrotechnischen, mit den neuen gesetzlichen Bestimmungen, die der Weimarer Staat gesetzt hatte.