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Alltag - Erinnerung - Aufarbeitung an der Universitaet Wien

Alltag - Erinnerung - Aufarbeitung an der Universitaet Wien : Historische Wissenschaften in Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit.

・ISBN 978-3-8471-1787-2 Geb.

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著者・編者Augustynowicz, Christoph / Fuchs, Martina u. a. (Hrsg.),
シリーズSchriften des Archivs der Universität Wien
出版社(Vienna U. Pr., AU)
出版年月2025.01
ページ数196 S.
言語GER
ニュース番号<741-1252 741-1533>

解説

Erinnern ist ein aktiver, kollaborativer Prozess zur Verlangsamung kollektiven Vergessens. Die historischen Institute der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultaet der Universitaet Wien beschaeftigen sich vermehrt mit ihrer Vergangenheit in den Jahren von Austrofaschismus, Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Viele Angehoerige der Universitaet Wien waren Opfer, aber noch viele mehr Wegbereiter und Mittaeter der nationalsozialistischen Ideologie. Einzelne Ergebnisse dieser Aufarbeitung werden im vorliegenden Band praesentiert. Neben grundsaetzlichen Ausfuehrungen zum Fach Geschichte an der Universitaet Wien, zur Entwicklung der Disziplin zwischen den 1930er- und 1960er-Jahren sowie zu Universitaetsalltag und Bibliothekswesen werden vier Lehrende unter dem Signum ?Zwischen Opfer- und Taeterrollen“ vorgestellt. Ein weiterer Beitrag gedenkt eines Grazer Mediaevisten, der in Wien studiert hatte und 1942 im Ghetto Theresienstadt umkam. Remembering is an active, collaborative process to slow down collective forgetting. The historical institutes of the Historical and Cultural Studies Faculty at the University of Vienna are increasingly dealing with their past during the years of Austrofascism, National Socialism, and the post-war period. Many members of the University of Vienna were victims, but even more were facilitators and accomplices of the National Socialist ideology. This volume presents individual results of this reappraisal. In addition to fundamental discussions about the field of history at the University of Vienna, the development of the discipline between the 1930s and the 1960s, and everyday university life and library science, four lecturers are presented under the heading "Between Victim and Perpetrator Roles." Another contribution commemorates a medievalist from Graz who had studied in Vienna and perished in the Theresienstadt Ghetto in 1942.