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商品詳細
Maintoechter : Schwule, Lesben, Trans- und Intersexuelle in Frankfurt am Main 1933-1994.
・ISBN 978-3-8353-5719-8 Geb. EUR 42.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8770-6
| 著者・編者 | Zinn, Alexander, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2025.01 |
| ページ数 | 496 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <739-1024 739-815> |
解説
Zwischen Verfolgung, Liberalisierung und Aufbruch: Am Beispiel Frankfurt am Mains wird?die Geschichte sexueller Minderheiten im 20. Jahrhundert erzaehlt. Nicht ohne Hintersinn werden die Frankfurter Homo, Trans- und Intersexuellen in diesem Buch als ≫Maintoechter≪ tituliert, waren sie doch stets Toechter und Soehne dieser Stadt. Toechter und Soehne freilich, die recht stiefmuetterlich behandelt wurden. Soziale Aechtung und staatliche Repression praegten ihren Alltag, viele reagierten aber auch mit beachtlichem Eigensinn und Widerstandswillen. Somit erzaehlt Alexander Zinn am Beispiel Frankfurts die Geschichte sexueller Minderheiten im 20. Jahrhundert: Er beleuchtet die massive Verfolgung homosexueller Maenner in der NS-Zeit, die allmaehliche Liberalisierung des gesellschaftlichen Klimas in der Nachkriegszeit und der Aufbruch der neuen Lesben- und Schwulenbewegung nach der Strafrechtsreform von 1969. Dabei wird deutlich, dass es trotz staatlicher Repression immer wieder gelang, Freiraeume zu erkaempfen. So gab es selbst in der NS-Zeit einschlaegige Treffpunkte, seit den 1950er Jahren wurde die Mainmetropole sogar als ein Eldorado der Homo- und Transsexuellenszene wahrgenommen. Die staedtischen Behoerden reagierten mit Kontrollen und Auflagen, duldeten die subkulturellen Nischen ansonsten aber. Fuer die ≫Betroffenen≪ erwies sich die Situation als ambivalent: Viele genossen die kleinen Freiheiten, nicht wenige zerbrachen aber auch an gesellschaftlicher Ablehnung und Isolation.