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Das ZGB - ein volkstuemliches Gesetz?

Das ZGB - ein volkstuemliches Gesetz? : Eugen Hubers Werk im Kontext der deutschen Rechtswissenschaft. ドイツ法学のコンテクストにおけるE.フーバーの著作

・ISBN 978-3-7560-2328-8 Geb. EUR 96.00

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著者・編者Hofer, Sibylle,
シリーズEuropäische Rechts- und Regionalgeschichte
出版社(Nomos, GW)
出版年月2024.12
ページ数322 S.
言語GER
ニュース番号<738-428 738-569>

解説

Eugen Huber ist ein Mythos. Seine Gestaltung des Schweizer Zivilgesetzbuchs, das im Jahr 1912 in Kraft trat, gilt nicht nur in der Schweiz, sondern europaweit als vorbildlich. Die Art und Weise von Hubers Rechtsetzung wird in dieser Publikation analysiert. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: die Volkstuemlichkeit sowie Verbindungen zur zeitgenoessischen Rechtswissenschaft. Huber selbst hat das ZGB immer wieder als ?volkstuemlich“ bezeichnet. Diese Charakterisierung wird auch heute noch gerne verwendet, wobei vor allem an eine Allgemeinverstaendlichkeit des Gesetzestextes gedacht wird. Hubers Vorstellungen gingen jedoch in eine andere Richtung und zudem sehr viel weiter. Mit dem Begriff ?Volkstuemlichkeit“ kennzeichnete er vier grundlegende Zielsetzungen des ZGB: Es sollte ein Nachschlagewerk fuer Volksrichter, ein traditionsbewusstes Rechtsbuch, eine Saeule der nationalen Identitaet und ein Abbild der Demokratie sein. Diese Perspektiven standen in enger Verbindung mit zeitgenoessischen Konzeptionen der Rechtsordnung ? vor allem mit solchen deutscher Juristen. Das ZGB weist an etlichen Stellen Anklaenge an Lehren von Otto Gierke, Rudolf Jhering oder Rudolf Stammler auf. Aber auch Gedanken von Friedrich Carl von Savigny, Karl Friedrich Eichhorn und Gottlieb Planck praegten massgeblich Hubers Rechts- und Kodifikationsverstaendnis.