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商品詳細
Von einer NS-Autarkiegruendung zum Exportunternehmen : Die Entwicklung des Chemiefaserwerks in Kelheim 1935 bis 2004.
・ISBN 978-3-515-13777-5 Brosch. EUR 49.00
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★★★
| 著者・編者 | Spoerer, Mark / Götz, Martin, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Unternehmensgeschichte |
| 出版社 | (F. Steiner, GW) |
| 出版年月 | 2025 |
| ページ数 | 144 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <733-1905 733-426> |
解説
Um Devisen beim Baumwollimport zu sparen, regte das NS-Regime seit 1934 die Gruendung von regionalen Zellwollewerken an, in denen aus heimischem Zellstoff (halb)synthetische Textilfasern hergestellt wurden. Eigentuemer dieser Werke waren regionale Textilunternehmen. Eines entstand 1935/36 im niederbayerischen Kelheim. Mark Spoerer und Martin Goetz zeigen, dass dessen Gruendung keineswegs Resultat einer von oben oktroyierten Entscheidung war, sondern viele sueddeutsche Textilunternehmen ein eigenes Interesse hatten, sich an dieser neuen Technologie zu beteiligen. Obwohl zur Importsubstitution gegruendet, entwickelte sich das Werk nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem ausgesprochenen Exportunternehmen. Fuer den sich globalisierenden Weltmarkt erwies es sich jedoch als zu klein, so dass es 1968 von Hoechst uebernommen wurde. In den 1970er und 1980er Jahren nahm Hoechst umfangreiche Investitionen vor, insbesondere im Bereich des Umweltschutzes. 1993/94 trennte sich Hoechst von der Chemiefasersparte. Es gehoert zur Ironie in der Geschichte dieses Werks, dass es gerade diese fruehen Umweltinvestitionen waren, die ihm in der Folgezeit das Ueberleben in konzerninternen Standortwettbewerben sicherte.