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商品詳細
Tod und Gemeinschaft : Die politische Instrumentalisierung der Toten des deutschen Linksterrorismus 1971-1977. ドイツ左翼テロリズムの死の政治的道具化 1971~77年
・ISBN 978-3-11-150437-7 Geb. EUR 69.95
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-11-151086-6
| 著者・編者 | Lenk, Kevin, |
|---|---|
| シリーズ | Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte |
| 出版社 | (de Gruyter Oldenbourg, GW) |
| 出版年月 | 2024.12 |
| ページ数 | 432 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <733-1885> |
解説
Die Geschichte des deutschen Linksterrorismus ist ohne die politische Instrumentalisierung der Menschen, die in dem Kampf zwischen den selbsternannten ?Stadtguerilla"-Gruppen und dem Staat zu Tode kamen, nicht zu verstehen. Politiker, Medien und die radikale Linke stritten sich sowohl um die Opfer als auch um die toten Terroristen und fragten, wie ihr Vermaechtnis zu bewerten sei. Kevin Lenk untersucht diese Deutungskaempfe und zeichnet nach, wie die Toten zu Helden, Maertyrern oder Feindbildern gemacht wurden. Er fragt, welche Auswirkungen die Instrumentalisierung der Toten auf den Konflikt selbst sowie die Entwicklung der politischen Kultur der Bundesrepublik hatte. Dabei wird ersichtlich: Die Konfrontation zwischen den Terroristen und dem Staat deeskalierte, wenn es Akteuren nicht gelang, einem Tod einen eindeutigen Sinn zuzuschreiben, und sich folglich keine politische Gemeinschaft daraus entwickelte. Andererseits erschweren die Darstellungsweisen von Terrorismusopfern, die damals gepraegt wurden, noch heute den Umgang mit politischer Gewalt und ihren Betroffenen in der Bundesrepublik.