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商品詳細
Die Duogynon-Affaere : Staatliche Arzneimittelregulierung in der Bundesrepublik zwischen Oeffentlichkeit, Recht und Medizin 1949-1981.
・ISBN 978-3-8353-3129-7 2024 Geb. EUR 38.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8606-8
| 著者・編者 | Lenhard-Schramm, Niklas, |
|---|---|
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2024.09 |
| ページ数 | 352 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <730-1181 730-443> |
解説
Der Fall Duogynon war neben Contergan eine der grossen Arzneimittel-Affaere der Bundesrepublik und beschleunigte einen grundsaetzlichen Wandel der Arzneimittelregulierung. Duogynon ? dieser Name steht fuer eine der grossen Arzneimittel-Affaeren der Bundesrepublik, die zwar immer wieder mediale Aufmerksamkeit findet, aber bislang noch weithin unerforscht war. Das Hormonpraeparat Duogynon, das der Pharmakonzern Schering 1950 auf den Markt brachte, wurde vor allem als Schwangerschaftstest bekannt. Als Ende der 1960er Jahre der (bis heute bestehende) Verdacht aufkam, das Mittel verursache angeborene Fehlbildungen, war bald von einem ≫zweiten Contergan≪ die Rede. Es folgte eine kontroverse Auseinandersetzung um das Mittel, die auch nicht abbrach, als Schering es 1981 vom Markt zurueckzog. Die lautstarke Kritik traf auch die staatlichen Aufsichtsbehoerden, besonders das Bundesgesundheitsamt. Wie sich aus der Rueckschau zeigt, war der Fall Duogynon aber auch Teil eines tiefgreifenden Wandels, der sich in der Arzneimittelregulierung der alten Bundesrepublik vollzog. Vor diesem Hintergrund beleuchtet Niklas Lenhard-Schramm den Fall Duogynon und nimmt ihn zugleich als Gegenstand, um die Rolle des Staates in diesem Wandel zu ergruenden. Dabei verknuepft er Perspektiven der Verwaltungs-, Medizin- und Mediengeschichte und zeigt, wie und weshalb sich die Arzneimittelregulierung wandelte und in welchem Wechselverhaeltnis Medizin, Staat und Oeffentlichkeit dabei standen.