株式会社極東書店トップ商品一覧Koenigin in der Fremde : Fruehmittelalterliche Heiratsmigration und die Anfaenge der europaeischen Buendnispolitik.

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Koenigin in der Fremde

Koenigin in der Fremde : Fruehmittelalterliche Heiratsmigration und die Anfaenge der europaeischen Buendnispolitik. M.ボルゴルテ著 外国における女王-中世初期の結婚移民と欧州同盟政治の始まり

・ISBN 978-3-8353-5679-5 Geb. EUR 38.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8695-2

著者・編者Borgolte, Michael,
出版社(Wallstein Vlg., GW)
出版年月2024.09
ページ数528 S.
言語GER
ニュース番号<730-1108>

解説

Europa als Kommunikationsgemeinschaft entstand auch durch die Ehen von Koenigstoechtern mit Herrschern anderer Reiche - ihre Rolle als ≫Heiratsmigrantinnen≪ gestalteten die Frauen mitunter sehr selbstbewusst. ≫Politische≪ oder ≫diplomatische≪ Ehen sind keine mittelalterliche Erfindung, sondern begleiten seit jeher die Weltgeschichte. Fast immer war eine solche Eheschliessung verbunden mit dem Umzug der Frauen ins Land des Mannes ? nur selten war es umgekehrt. ≫Europa≪ als Kommunikationsgemeinschaft meist christlicher Staaten ist auch durch das Netzwerk jener Heiraten entstanden. Dieser Befund ist laengst bekannt, die spinnennetzfoermigen Beziehungen sind immer wieder nachgezeichnet worden. Erstmalig werden hier jedoch die Anfaenge der europaeischen Buendnisse zwischen dem 5. und?11.?Jahrhundert mit Fokus auf in dieser Zeit geschlossene politische Ehen erzaehlt. Dabei zeigt Michael Borgolte insbesondere auf, wie die betreffenden Frauen im Rahmen der ihnen zugedachten Rolle agierten. Durch biografische Skizzen wird deutlich, dass die meisten die ihnen gestellte Aufgabe annahmen, andere sich auflehnten, sehr viele aber ihren Status als ≫Heiratsmigrantin≪ auch als eine Chance zur Gestaltung des eigenen Lebens nutzten. Diese Option bot sich ihren unverheirateten, in der Heimat zurueckgebliebenen oder im Kloster lebenden Schwestern nicht. Nicht zuletzt geht es hier also ? mit dem Problembewusstsein unserer Zeit?? um den Umgang mit fruehmittelalterlichen Migrantinnenschicksalen.