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商品詳細
Bevoelkerungsexplosion in Europa und Kalter Krieg 1904-1914 : Zu den Ursachen des Weltkriegsausbruchs.
・ISBN 978-3-525-30286-6 Geb. EUR 50.00
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★★★
| 著者・編者 | Winzen, Peter, |
|---|---|
| 出版社 | (Vandenhoeck, GW) |
| 出版年月 | 2024.09 |
| ページ数 | 384 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <727-1489> |
解説
Im Juli 1914 waren die Hauptmaechte Europas mental und kriegstechnisch hochgradig kriegsbereit, da ein Klima gegenseitiger Phobien und kollektiver Aengste, die sich letztendlich aus der Bevoelkerungsproblematik ableiten lassen, vorherrschte. Vor diesem Hintergrund zeigt Peter Winzen, dass der grosse Krieg in den Augen der meisten Zeitgenossen kein Schreckens-szenario war, sondern eher ein probates Mittel zur Revolutionierung der als unhaltbar angesehenen Weltordnung. Dabei haben die Entscheidungstraeger die Folgen ihrer Kriegsentscheidung nur unzureichend einschaetzen koennen. Daher hat die vieldiskutierte Frage nach der Hauptverantwortung fuer den Kriegsausbruch nur sekundaere Bedeutung, da es sich im Prinzip um eine kollektive Schuld handelt. Nach der langen Phase des Kalten Krieges (1904-1914) hat sich bei den an den Kriegsentscheidung beteiligten Regierungen und Militaers ein Fatalismus aufgestaut, der den Weg in die heisse Phase erleichterte. Man darf davon ausgehen, dass bei einem friedlichen Ausgang des oesterreichisch-serbischen Konflikts die Kriegsentscheidung nur vertagt worden waere. Die ?Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts war damit also angesichts der stuermischen demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung, die in die hektische Phase des Hochimperialismus einmuendete, gewissermassen vorprogrammiert. Frankreich galt dabei wegen seiner ruecklaeufigen Bevoelkerungszahl als sicherer Kandidat fuer den Abstieg, wohingegen Deutschland wegen seines rasanten Bevoelkerungswachstums und seines Wirtschaftsbooms als kaum zu baendigender Aufstiegsaspirant aufgefasst wurde.