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商品詳細
Karl Buehlers Krise der Psychologie: Positionen, Bezuege und Kontroversen im Wien der 1920er/30er Jahre. 1. Aufl. 2018
・ISBN 978-3-319-58082-1 hard
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★★★
| 著者・編者 | Friedrich, Janette (ed.), |
|---|---|
| シリーズ | (Veroeffentlichungen des Instituts Wiener Kreis) |
| 出版社 | (Springer International Publishing AG, SZ) |
| 出版年月 | 2017 |
| ページ数 | 204 pp. |
| 言語 | ENG |
| ニュース番号 | <A03-43620> |
解説
Im Mittelpunkt des Bandes steht Karl Buehlers 1927 veroeffentlichte Schrift zur "Krise der Psychologie". Buehler setzt sich darin mit den verschiedenen Ansaetzen zur Erforschung psychologischer Phaenomene auseinander. Seine Analyse der sich seit Ende des 19. Jahrhunderts als eigenstaendige Disziplin konstituierenden Psychologie nehmen die Autoren zum Ausgangspunkt, um die "Positionen, Bezuege und Kontroversen im Wien der 1920er/30er Jahre" zu beleuchten. Dabei stellen sie bisher wenig beachtete theoretische Positionen Karl Buehlers vor und praesentieren neue historische Fakten zu seiner Schaffenszeit an der Wiener Universitaet.
Die Themen der Beitraege reichen vom Neubeginn der Wiener Philosophie mit der Besetzung der drei Lehrstuehle im Jahre 1922 ueber die Forschungen zum Film unter Leitung von Karl Buehler in den 1930er Jahren bis hin zu neuen Erkenntnissen der NS-Provenienzforschung zur Bibliothek von Karl und Charlotte Buehler. Die Verbindungen zwischen Buehlers Krisenanalyse und dem Forschungsprogramm der Brentanoschule werden aufgezeigt, sein Interesse am Medienbegriff des Psychologen Fritz Heider ebenso detailreich diskutiert wie Buehlers in den 1930er Jahren begonnenes Projekt einer Lebenspsychologie und einer Sematologie als allgemeine Zeichentheorie. Dabei beantworten die Autoren die Frage nach der Aktualitaet seines Denkens ganz unterschiedlich.
Mit der Erschliessung neuer Quellen und der Rekonstruktion historischer Kontexte sowie durch komparative Textstudien leisten die Autoren einen originellen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte, insbesondere zur Geschichte der Psychologie und der Philosophie wie auch zur Institutionsgeschichte der Wiener Universitaet am Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Band richtet sich an Spezialisten auf diesen Gebieten, aber auch an Psychologen, Sprachwissenschaftler, Erziehungswissenschaftler und Philosophen.
Die Themen der Beitraege reichen vom Neubeginn der Wiener Philosophie mit der Besetzung der drei Lehrstuehle im Jahre 1922 ueber die Forschungen zum Film unter Leitung von Karl Buehler in den 1930er Jahren bis hin zu neuen Erkenntnissen der NS-Provenienzforschung zur Bibliothek von Karl und Charlotte Buehler. Die Verbindungen zwischen Buehlers Krisenanalyse und dem Forschungsprogramm der Brentanoschule werden aufgezeigt, sein Interesse am Medienbegriff des Psychologen Fritz Heider ebenso detailreich diskutiert wie Buehlers in den 1930er Jahren begonnenes Projekt einer Lebenspsychologie und einer Sematologie als allgemeine Zeichentheorie. Dabei beantworten die Autoren die Frage nach der Aktualitaet seines Denkens ganz unterschiedlich.
Mit der Erschliessung neuer Quellen und der Rekonstruktion historischer Kontexte sowie durch komparative Textstudien leisten die Autoren einen originellen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte, insbesondere zur Geschichte der Psychologie und der Philosophie wie auch zur Institutionsgeschichte der Wiener Universitaet am Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Band richtet sich an Spezialisten auf diesen Gebieten, aber auch an Psychologen, Sprachwissenschaftler, Erziehungswissenschaftler und Philosophen.