株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Was macht den Menschen krank?: 18 kritische Analysen. Softcover reprint of the original 1st ed. 1991
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解説
Die Menschen der heutigen Industriegesellschaft, vornehmlich die jungen, betrachten Gesundheit ueberwiegend als ein selbstverstaendli- ches, immer verfuegbares Gut, als <>. Moegliche Krank- heitserfahrungen liegen in unbestimmter Zukunft. Der fehlende un- mittelbare Umgang junger Menschen mit Krankheit stellt die Effizienz der Gesundheitsbildung insgesamt in Frage. Denn Gesundheitsbil- dung kann nur dann eine deutliche Wirkung erzeugen, wenn ihre Konzepte ueberdauernd im Alltagsverhalten und in der ganzen Gesell- schaft integriert werden. Eine Veraenderung von Verhalten setzt auch die tatsaechliche Erfahrung und eine unmittelbare Wahrnehmung von Wirklichkeit voraus. Die meist erst im Erwachsenenalter erlebte Beeintraechtigung von Gesundheit laesst zwar die Motivation, den Willen und das Verstaendnis und Methoden anzueig- dafuer wachsen, sich Kenntnisse von Inhalten nen, um schrittweise Verhaltensaenderungen zu erreichen. Allzu oft geschieht dies allerdings zu spaet. Zudem bleibt es vielfach ein Bemuehen von einzelnen. Die Vorstellung von Gesundheit als Besitz muesste sich zum Ver- staendnis von Gesundheit und Gesundbleiben als lebenslanger Prozess wandeln: ein Bemuehen also, krankmachende Umstaende und Herausfor- derungen zu erkennen und auf sie fruehzeitig und sinnvoll zu reagieren. Diesem Bemuehen sah sich der internationale Kongress <> verpflichtet, den die Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Unterneh- mer-Initiative Niedersachsen vom 10.-14. September 1990 in Hannover veranstaltete.