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商品詳細
Das Problem des Selbstbewusstseins in Husserls erkenntnistheoretischer Phaenomenologie.
・ISBN 978-3-8260-8412-6 Brosch. EUR 68.00
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| 著者・編者 | Song, Wenliang, |
|---|---|
| シリーズ | Orbis Phaenomenologicus Studien |
| 出版社 | (Koenigshausen & Neumann, GW) |
| 出版年月 | 2024.06 |
| ページ数 | 160 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <722-60> |
解説
Dieses Buch widmet sich dem Selbstbewusstsein in drei Stadien von Husserls Gedankenentwicklung und beantwortet dabei jeweils die erkenntniskritische Frage, inwiefern das Selbstbewusstsein als eine unbezweifelbare und somit evidente Grundlage fungiert. Anders als in der Forschung bisher ueblich wird somit das Selbstbewusstsein nicht aus ontologischer Perspektive im Rahmen der Bewusstseinsforschung aufgegriffen, sondern im Sinne Husserls eng mit der Frage der Erkenntnisbegruendung zusammengedacht. Dies wird erreicht, indem Husserls Ausfuehrungen zum Selbstbewusstsein am Leitfaden von drei Methoden nachgezeichnet werden, die schwerpunktmaessig einer Erkenntniskritik dienen, naemlich der Reduktion auf den reellen Bestand in der ersten Auflage der Logischen Untersuchungen, der transzendental-phaenomenologischen Reduktion und der Wesensschau. Der Blick auf diese drei Methoden legt drei verschiedene Konzeptionen des Selbstbewusstseins frei: Um 1900 bestimmt Husserl das Selbstbewusstsein zunaechst als innere Wahrnehmung reiner aktueller Erlebnisdaten. Nach der transzendentalen Wende im Jahr 1907 deutet er es als ein Einzelmerkmal der Selbstbewusstheit rein transzendental-immanenter Bewusstseinserlebnisse. Schliesslich entwickelt Husserl das Selbstbewusstsein in den Ideen I (1913) als allgemeine und notwendige Wesensbestimmung, die mit dem Begriff des reinen Ich zum Ausdruck kommt. Indem der Autor diese drei Konzeptionen miteinander kontrastiert, entwirft er eine neue und systematische Interpretation von Husserls Theorie des Selbstbewusstseins.