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商品詳細
Stadtverweis : Ausschluss und Ausgrenzung als Sanktion im spaetmittelalterlichen Reich.
・ISBN 978-3-412-52950-5 Geb. EUR 55.00
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| 著者・編者 | Brockdorff, Corinna von, |
|---|---|
| シリーズ | Städteforschung. Reihe A: Darstellungen |
| 出版社 | (Boehlau, GW) |
| 出版年月 | 2024.05 |
| ページ数 | 424 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <722-1309 722-1342> |
解説
Der Stadtverweis war in der mittelalterlichen Gesellschaft ein probates Mittel, um normwidriges Verhalten von Buergern, Einwohnern aber auch von Fremden zu sanktionieren. Die Dissertation gibt Einblick in zahlreiche schriftliche Quellen der Staedte Frankfurt, Muehlhausen, Fritzlar, Hildesheim, Goettingen, Braunschweig und Goslar aus der Zeit zwischen 1300 und 1500. Dabei wird gefragt, welche Vergehen mit welcher Art des Ausschlusses geahndet wurden, wie sich die gesellschaftliche Stellung des Delinquenten auf das Strafmass auswirken konnte, welchen Einfluss ferner die jeweilige staedtische Obrigkeit auf das Verfahren hatte und welche Moeglichkeiten der Strafmilderung vorlagen. Ein zentrales Anliegen der Staedte war es dabei, den Frieden nach innen und nach aussen zu sichern. Anstatt den Mitgliedern mittels Ausschlusssanktion die Zugehoerigkeit zu ihrer Gemeinschaft zu entziehen, wurden die Strafen indes immer wieder durch Geldbussen oder die Ausbesserung der Stadtbefestigung ersetzt.