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商品詳細
"Ein Kind des Verkehrs"? : Ueber die allmaehliche Verfertigung des Rechts am Beispiel der Sicherungsuebereignung um 1900.
・ISBN 978-3-7560-1446-0 Brosch. EUR 109.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-7489-1983-4
| 著者・編者 | Czelk, Andrea, |
|---|---|
| 出版社 | (Nomos, GW) |
| 出版年月 | 2024.03 |
| ページ数 | 338 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <721-333> |
解説
?Die Sicherungsuebereignung steht nicht im Gesetz, ist aber zulaessig“ - mit dieser im Lehrbetrieb ueblichen Darstellung scheint alles gesagt. Gleichwohl haben sich die Methodenlehren in allen politischen Umbruchsituationen auf die Sicherungsuebereignung als Beispiel fuer eine aussergesetzliche Rechtserzeugung bezogen. War es in der Weimarer Epoche die wirtschaftliche Not, welche die Zeitgenossen hadern liess, so war es bei den Nationalsozialisten die ?Heimlichkeit“ - eng verbunden mit der Kritik an den BGB-Verfassern, die eine Gesetzgebungstechnik entwickelt hatten, die mit der Idee eines ?Fuehrerwillens“ schlicht unvereinbar war. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg eroerterten so verschiedene Autoren wie Franz Wieacker, Karl Larenz, Claus-Wilhelm Canaris oder Bernd Ruethers das Verhaeltnis von Rechtsfortbildung und Gesetzesrecht am Beispiel der Sicherungsuebereignung. So fuehrten mit Inkrafttreten des BGB im Jahr 1900 Zweifel an der Legitimitaet der Sicherungsuebereignung in eine Methodendiskussion, die fuer das Selbstverstaendnis der Zivilrechtswissenschaft bis heute grundlegend geblieben ist.