株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Bi-Valenz der Erfahrung: Assoziation, Imaginaeres und Trieb in der Genesis der Subjektivitaet bei Husserl und Freud. 1. Aufl. 2019 ed.
商品詳細
Bi-Valenz der Erfahrung: Assoziation, Imaginaeres und Trieb in der Genesis der Subjektivitaet bei Husserl und Freud. 1. Aufl. 2019 ed.
・ISBN 978-3-030-17928-1 hard EUR 70.08
¥18,731.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
| 著者・編者 | Brudzinska, Jagna, |
|---|---|
| シリーズ | (Phaenomenologica) |
| 出版社 | (Springer Nature Switzerland AG, SZ) |
| 出版年月 | 2020 |
| ページ数 | 251 pp. |
| 言語 | ENG |
| ニュース番号 | <A02-50256> |
解説
Edmund Husserls Phaenomenologie und Sigmund Freuds Psychoanalyse sind zwei grosse Denktraditionen des 20. Jahrhunderts. Erstmals wird in diesem Buch die lebendige problemgebundene Beziehung zwischen beiden untersucht, und zwar ausgehend von Husserls genetischer Phaenomenologie. Im Fokus stehen drei grosse Erfahrungsbereiche des Menschen: die Assoziation, die Phantasie und der Trieb. Wie sich zeigt, spielen alle drei eine Schluesselrolle, sowohl fuer Husserls als auch fuer Freuds Denken.
Die Autorin hat fuer ihre Studie veroeffentlichte wie auch unveroeffentlichte Texte aus dem Werk Husserls beruecksichtigt und die Ergebnisse lassen die Phaenomenologie in einem neuen Licht erscheinen. So ruecken in diesem Buch, anders als im allgemein-philosophischen Verstaendnis von Intentionalitaet, spezifische Formen der phantasmatischen und imaginaeren Intentionalitaet in den Vordergrund. Auf diese Weise betrachtet, zeigt sich die subjektive Erfahrung als eine menschliche Entwicklungsstruktur, die unter einerdoppelten Ordnung steht: Wir und unsere Welt sind nicht nur durch Wahrnehmung strukturiert, sondern auch durch imaginaere Leistungen, durch triebhafte Tendenzen und unbewusste Wuensche. Die Autorin findet dafuer den Begriff der Bi-Valenz, der Zweiwertigkeit der personalen Realitaet.Mit dieser Untersuchung werden zwei Ziele erreicht. Einerseits befreit die Autorin das Trieb-Verstaendnis der Psychoanalyse von seinem naturalistischen Rest, andererseits eroeffnet sie fuer die Phaenomenologie einen neuen Bereich anschaulicher Erfahrung: das dynamische Unbewusste. Das Medium dieser Erfahrung ist eine starke, produktive Phantasie, die aus triebhaften Quellen schoepft und unsere Realitaet mit-gestaltet.