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Die Normativitaet der Normalitaet: Husserl und Wittgenstein ueber die Genese der Normativitaet. 1. Aufl. 2023
・ISBN 978-3-031-44810-2 hard EUR 84.10
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| 著者・編者 | Kim, Jun Suk, |
|---|---|
| シリーズ | (Phaenomenologica) |
| 出版社 | (Springer International Publishing AG, SZ) |
| 出版年月 | 2023 |
| ページ数 | 212 pp. |
| 言語 | ENG |
| ニュース番号 | <A01-79903> |
解説
Dieses Buch beschaeftigt sich mit der Frage, wie die ausgezeichnete normative Funktion, die unser vernuenftiges Denken und Handeln normiert, urspruenglich konstituiert wird, indem es Husserls und Wittgensteins Spaetphilosophie systematisch vergleicht.
Jeweils in ihrer spaeten Phase interessierten sich sowohl Husserl als auch Wittgenstein fuer die Frage, auf welchem Fundament die Normativitaet der Logik und Mathematik fusst, diejenige Normativitaet also, die uns am meisten streng, daher grundlegend erscheint. Bei der Beantwortung dieser Frage haben beide recht aehnliche Programme entwickelt, naemlich einen Rueckgang auf die vorwissenschaftlich-alltagspraktische Ebene, die Husserl mit dem Begriff der Lebenswelt und Wittgenstein mit dem der Lebensform erfasst. Dieser Rueckgang ist in Wirklichkeit nichts anderes als der Versuch, die Konstitution der Normativitaet auf die Konstitution der Normalitaet zurueckzufuehren. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie und wodurch wird Normalitaet konstituiert?Der Autor stellt detailliert dar, wie aehnlich, aber auch wie unterschiedlich Husserl und Wittgenstein diese Frage zu beantworten versuchen. Dabei wird auch gezeigt, wie die beiden Erklaerungsmodelle einander produktiv ergaenzen koennen.
Das Verdienst dieses Buchs ist zweierlei: Es ist die erste philosophische Monografie, die das komplexe Verhaeltnis zwischen Normativitaet und Normalitaet systematisch untersucht. Dieses Thema ist bislang wenig erforscht, aber zieht gerade in der gegenwaertigen Philosophie zunehmend ein breites Interesse auf sich. Gleichzeitig ist es die erste Studie in Monografielaenge, die Husserls und Wittgensteins Spaetphilosophie nicht sporadisch, sondern durchgehend systematisch vergleichend darstellt.