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商品詳細
Viel Laerm um nichts : Eine Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik.
・ISBN 978-3-8353-5608-5 Geb. EUR 40.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8617-4
| 著者・編者 | Robel, Yvonne, |
|---|---|
| シリーズ | Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2024.05 |
| ページ数 | 425 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <716-2202> |
解説
Sehnsucht, Stigma, Protest. Nichtstun bedeutet niemals, nur nichts zu tun Im Sprechen ueber das Nichtstun verstaendigen sich Menschen nicht nur ueber ihr Verhaeltnis zu Arbeit und Zeit. Vielmehr werden dabei Ideen vom menschlichen Zusammenleben, Einstellungen zu Wohlstand und Konsum sowie Moderne- und Zukunftsvorstellungen ausgelotet. Hinter Slogans wie ≫Recht auf Faulheit≪ oder Auseinandersetzungen ueber Gammler, Punks und glueckliche Arbeitslose verbergen sich stets auch Dynamiken sozialen Ausschlusses und politischer Selbstverstaendigung. Yvonne Robel zeichnet die wiederkehrenden Sehnsuechte, Aengste und Selbstermaechtigungen nach, die die Wahrnehmung des Nichtstuns in der Bundesrepublik seit den 1950er Jahren praegen. Sie arbeitet heraus, wie Phaenomene des Nichtstuns vor allem seit den 1980er Jahren als Lebensstil eingestuft, mit gesundheitsbezogenen Praeventionsgedanken angereichert und mit einem veraenderten Stellenwert des Individuums verbunden wurden. Dabei handelt es sich um die Vorgeschichte einer Gegenwart, in der Musse, Faulheit und Muessiggang zu omnipraesenten Idealen in der neoliberalen Leistungsgesellschaft zu geraten scheinen.