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商品詳細
Menschen ohne Geschichte sind Staub : Queeres Verlangen im Holocaust.
・ISBN 978-3-8353-5641-2 Geb. EUR 18.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8638-9
| 著者・編者 | Hájková, Anna, |
|---|---|
| シリーズ | Hirschfeld-Lectures |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2024.05 |
| ページ数 | 128 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <716-1798 716-2216> |
解説
Eine Untersuchung, die fuer das Erinnern an queere juedische Opfer waehrend des Holocausts und fuer ein Ende der Stigmatisierung eintritt. Queere Geschichte des Holocaust, also die Frage nach gleichgeschlechtlichem Verlangen unter den Holocaustopfern, ist bis in die heutigen Tage eine Leerstelle geblieben. Dies liegt an einer weitreichenden Homophobie der Haeftlingsgesellschaft in KZs und Ghettos, was dazu fuehrte, dass die Stimmen dieser Menschen weitgehend aus den Archiven getilgt sind. Anna Hajkovas Text baut auf bestehender Forschung zu Homophobie auf und macht den Versuch, die Geschichte dieser ausradierten Menschen zu schreiben. Die Untersuchung ist dabei gleichzeitig eine Geschichte der Sexualitaet des Holocaust und nimmt in Augenschein, dass die Beziehungen im Lager mitunter ausbeuterisch und gewaltsam waren, wobei die Uebergaenge fliessend waren. Hajkova setzt sich mit einigen besonderen Faellen von Jugendlichen (unter anderem Anne Frank) und Erwachsenen auseinander, es geht um romantische, erzwungene und abhaengige Beziehungen, um romantische Sexualitaet und sexuellen Tauschhandel. Sie zeigt die Gleichzeitigkeit von queerer und Hetero-Sexualitaet und argumentiert, dass wir von einem ausschliesslichen Konzept der sexueller Identitaet Abschied nehmen und von Akten und Praktiken sprechen muessen, um das Verhalten der Opfer verstehen zu koennen.