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商品詳細

Frieden durch Selbstbestimmung: Erfolg und Scheitern territorialer Autonomie. 1. Aufl. 2023

Frieden durch Selbstbestimmung: Erfolg und Scheitern territorialer Autonomie. 1. Aufl. 2023

・ISBN 978-3-031-24342-4 paper EUR 51.39

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著者・編者Schulte, Felix,
出版社 (Springer International Publishing AG, SZ)
出版年月2023
ページ数201 pp.
言語ENG
ニュース番号<A02-18673>

解説

Seit Ende des Kalten Krieges wurden in mehr als 200 Friedensvertraegen Autonomieabkommen vereinbart. Waehrend manche Autonomieloesungen ethnische Selbstbestimmungskonflikte erfolgreich regulieren konnten, sind andere gescheitert. Wann also funktioniert Autonomie? Dieses Buch verbindet Ansaetze aus der Politikwissenschaft, der Konfliktforschung und der Sozialpsychologie und entwickelt eine neue Theorie zur Erklaerung von Autonomieerfolg und -scheitern. Diese beschreibt einen initiierten Prozess der ethnischen Anerkennung als Grundlage fuer ein friedliches Zusammenleben in multiethnischen Post-Konfliktgesellschaften. Waehrend territoriale Autonomiearrangements hierfuer einen geeigneten institutionellen Rahmen bieten, ist dieser Anerkennungsprozess stark kontextabhaengig. Die Studie identifiziert hierfuer kausal relevante Faktoren und analysiert deren Auftreten in den Konsolidierungsphasen von 19 Autonomien weltweit mittels Qualitative Comparative Analysis (QCA) und theorietestenden Prozessanalysen. Die Studie zeigt, dass Autonomieerfolg in der Tat von einer spezifischen Kombination von strukturellen und akteurszentrierten Erfolgsfaktoren abhaengt. Ethnische Eliten akzeptieren Autonomiereformen, wenn diese ein hohes Mass an Selbstbestimmung mit sich bringen und gleichzeitig der Anerkennungsprozess nicht durch ausgepraegte Ungleichheiten behindert wird. Elitenkooperationen gelingen in demokratisch-inklusiven Institutionen und mit internationaler Unterstuetzung und senden entscheidende Signale fuer gesellschaftliche Annaeherung. Autonomiereformen scheitern, wenn der Grad an gewaehrter Selbstbestimmung zu gering ist und horizontale Ungleichheiten zu neuen Grievances fuehren. In Kombination mit exklusiven Institutionen und mangelnder internationaler Aufmerksamkeit fuehrt dies zu weiterer Eskalation.