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Soziale Medien und die Streitkraefte. 1. Aufl. 2023

Soziale Medien und die Streitkraefte. 1. Aufl. 2023

・ISBN 978-3-031-26107-7 paper EUR 65.41

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著者・編者Moehlecke de Baseggio?, Eva / Schneider, Olivia / Szvircsev Tresch, Tibor (eds.),
出版社 (Springer International Publishing AG, SZ)
出版年月2023
ページ数300 pp.
言語ENG
ニュース番号<A02-18002>

解説

Soziale Medien haben die Kommunikation und Interaktion in der heutigen Gesellschaft grundlegend veraendert. Sie werden nicht nur von Privatpersonen genutzt, sondern sind auch in Organisationen des oeffentlichen Sektors wie den Streitkraeften allgegenwaertig.

Dieses Buch untersucht die Chancen und Risiken von Social Media im Kontext der Streitkraefte aus einer internationalen, sozialwissenschaftlichen Perspektive. Es eroertert die Auswirkungen sozialer Medien auf den Alltag von Militaerangehoerigen und analysiert, inwieweit soziale Medien deren Leistung beeinflussen, sei es als Ablenkung oder als Quelle wahrgenommener Wertschaetzung. Sie beleuchtet insbesondere die Darstellung von Maennlichkeit und Weiblichkeit in militaerischen Social-Media-Kanaelen, da die Art und Weise, wie das Geschlecht in den sozialen Medien dargestellt wird, Auswirkungen darauf hat, wie sich zukuenftige Rekruten und - am anderen Ende des militaerischen Karrierespektrums - Veteranen angesprochen fuehlen.

Das Buch befasst sich auch mit der neuen Form der Folgediskussion, die es den Streitkraeften ermoeglicht, mit der Bevoelkerung zu interagieren. In den sozialen Medien werden die Streitkraefte oeffentlich praesentiert, was die Meinung der OEffentlichkeit ueber sie praegt. Ausserdem koennen die Streitkraefte die Debatten als Instrument zur Beobachtung der Einstellung der Gesellschaft zu ihnen oder zu Ereignissen, die sich auf die Gesellschaft auswirken, nutzen. Umgekehrt koennen die sozialen Medien den Militaerangehoerigen eine Stimme verleihen und ihnen ermoeglichen, sich oeffentlich Gehoer zu verschaffen.

Da Diskussionen in sozialen Medien nur begrenzt kontrollierbar sind, veraendert der Kontext, in dem die Streitkraefte diskutiert werden, ihren Einflussbereich und fuehrt moeglicherweise zu einem Kontrollverlust. Ein extremes Beispiel hierfuer ist die Nutzung sozialer Medien als Instrument zur strategischen Verbreitung von Fehlinformationen, um die oeffentliche Meinung zu beeinflussen und die nationale Sicherheit zu gefaehrden. Darueber hinaus fuehrt die Nutzung sozialer Medien zur Demoralisierung von Gegnern oder zur Beeintraechtigung ihrer Glaubwuerdigkeit dazu, dass soziale Medien als Cyberwaffe betrachtet werden, die Politik und militaerische Aktivitaeten beeinflusst.