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Marxistische Religionskritik

Marxistische Religionskritik : Von den Junghegelianern ueber Marx und Engels bis zu Lukacs, Bloch und Gramsci.

・ISBN 978-3-8260-7900-9 Brosch. EUR 58.00

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著者・編者Junginger, Horst / Faber, Richard (Hrsg.),
シリーズReligionskritik in Geschichte und Gegenwart
出版社(Koenigshausen & Neumann, GW)
出版年月2023.06
ページ数320 S.
言語GER
ニュース番号<713-149 713-224>

解説

Band vier der Reihe Religionskritik in Geschichte und Gegenwart hat die marxistische Religionskritik zum Gegenstand. Darunter faellt zum einen die Religionskritik von Marx selbst. Im Weiteren bezeichnet der Ausdruck aber auch eine Kritik an der Religion, die von anderen unter Berufung auf Marx formuliert wurde. Dass Religionskritik und Religionsfreiheit zusammenzudenken sind, war eine Einsicht, die Marx ueber den Menschenrechtsdiskurs der Franzoesischen Revolution gewann. Das Beispiel seines Vaters, der zum Protestantismus uebertreten musste, um seinen Beruf als Anwalt ausueben zu koennen, zeigte ihm, wie weit Recht und Wirklichkeit in Preussen auseinanderlagen. Im Unterschied zu den Junghegelianern entwickelte Marx seine Religionstheorie aber nicht ueber die Kritik an der christlichen Religion, sondern in der Auseinandersetzung mit dem Klassischen Altertum. Bruno Bauers Atheismus bezeichnete er wegen seiner negativen Abhaengigkeit von der Religion als pseudokritisch. Marx befuerwortete die Judenemanzipation und widersprach den antisemitischen Auslassungen Bauers in der ?Judenfrage?. Seine beruehmte Rezension wird in der Forschung meist ueberbewertet und in ihrer politischen Bedeutung ueberschaetzt. Inwieweit sich die ?nachmarxistische? Religionskritik zu Recht oder zu Unrecht auf ihren Urheber beruft, laesst sich daran ermessen, ob sie die erkenntnistheoretische Metaperspektive von Marx zu uebernehmen in der Lage ist.