株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Die zweite Instanz im deutschen und franzoesischen Zivilverfahren : Konzeptionelle Unterschiede und wechselseitige Schlussfolgerungen.
商品詳細
Die zweite Instanz im deutschen und franzoesischen Zivilverfahren : Konzeptionelle Unterschiede und wechselseitige Schlussfolgerungen. ドイツ・フランスの民事手続における第二審
・ISBN 978-3-16-154033-2 Brosch. EUR 89.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-154034-9
| 著者・編者 | Bierschenk, Lars, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2015 |
| ページ数 | 305 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <629-1534> |
解説
Der Wandel der Berufung zu einer Fehlerkorrekturinstanz stoesst auch ueber zehn Jahre nach dem Zivilprozessreformgesetz auf breite Kritik in Rechtsprechung und Wissenschaft. Das franzoesische Recht bildet mit dem double degre de juridiction einen Gegenpol zum deutschen Reformkonzept. Lars Bierschenk zieht einen historisch-dogmatischen Vergleich beider Rechtsmittelsysteme und leitet daraus Ergebnisse fuer die Rechtsanwendung ab. Er legt dar, wie sich noch der deutsche historische Gesetzgeber des 19. Jahrhunderts am franzoesischen appel des napoleonischen Code de procedure civile orientierte, und wie sich beide Rechtsmittelsysteme im Anschluss auseinanderentwickelt haben. Die deutschen und franzoesischen Rechtsmittel "zweiter Instanz" werden in Bezug zu ihrem jeweiligen prozessualen Umfeld gesetzt und unter den Aspekten des Streitwertes, der prozessualen Saeumnis, der Rechtskraft und der richterlichen Verfahrensleitung analysiert. Besonderes Augenmerk legt der Autor auf die Frage nach der Zulaessigkeit neuen Tatsachenvortrags und den bisweilen unzureichenden Schutz in sogenannten Bagatellsachen.