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商品詳細
Abschiede vom Unrecht : Zur Rechtsgeschichte nach 1945. J.リュッケルト著 違法行為の決別 -1945年以後の法史に向けて-
・ISBN 978-3-16-154136-0 Ln. EUR 189.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160423-2
| 著者・編者 | Rückert, Joachim, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2015 |
| ページ数 | VIII, 563 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <629-1220> |
解説
Der vorliegende Band versammelt 19 Studien: Bilanzen, Methoden- und Verfassungswandel, Alternativen. Darin untersucht Joachim Rueckert die Rechts- und Zeitgeschichte als Wissenschaft, Schluesselbereiche wie Richterrecht, Abwaegung als neueren Methodenprimus und die Legenden zur juristischen Methodengeschichte seit Savigny, umstrittene Phaenomene wie die rechtliche Beseitigung des Deutschen Reiches 1945, die Giordano-Frage einer "zweiten Schuld" unserer Vaeter, die NS-Verarbeitung durch Justiz und erstmals aus den Personalakten auch die NS-Belastung des Bundesjustizministeriums nach 1949. Als "Alternativen" bedacht werden die pionierhafte Hessische Verfassung von 1946, die DDR-Justiz, die neue Sozialstaatsjurisprudenz nicht erst seit 1945, die disparate Transformation der Diktaturen in Europa, die neue Juristenausbildung 1974-84, den grossen Wandel in Sachen Mitbestimmung und nicht zuletzt die erstaunliche Einseitigkeit unserer "grossen Erzaehlungen" der Rechtsgeschichte.Kritisch betont der Autor die gaengige Vergangenheitspolitik nicht nur im Rechtsgeschichtsfach. Aus deren Fesseln zu befreien ist sein Anliegen. Abschiede vom Unrecht wird ein Paar bilden mit Unrecht durch Recht. Unrecht im Recht und durch Recht vor 1945 und Abschiede vom Unrecht sind die beiden praegenden Phaenomene der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und nach wie vor das Thema der Zeitgeschichte. Nicht nur das Grundgesetz nahm vor allem auch Abschied. Die 19 Beitraege widmen sich dem Faktor Recht in dieser Geschichte. Es geht dabei nicht um die Beschwoerung einer besonderen Betroffenheit, sondern um Analysen zu durchweg unerschlossenen historischen Vorgaengen von zentraler Bedeutung. Die Rechtsstruktur verdient besonders Interesse als ein so vieles entscheidender und besonders dauerhafter historischer Faktor.