株式会社極東書店トップ商品一覧Der Staat als irdischer Gott : Genese und Relevanz einer Hegelschen Idee.

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Der Staat als irdischer Gott

Der Staat als irdischer Gott : Genese und Relevanz einer Hegelschen Idee. L.ジープ著 世俗の神としての国家 -ヘーゲルの思想の起源と関連性-

・ISBN 978-3-16-153848-3 Brosch. EUR 64.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 9783161677045
著者・編者Siep, Ludwig,
出版社(Mohr, GW)
出版年月2015
ページ数280 S.
言語GER
ニュース番号<626-95 626-L505>

解説

In der Gegenwart wird ueber den "Gottesbezug" von Verfassungen ebenso gestritten wie ueber eine "Staatsvergottung", welche die Menschenrechte gefaehrden koennte. Die Idee eines "absoluten" Staates hat in der politischen Philosophie der Neuzeit eine lange Geschichte, die bei Hegel gipfelt. Sie gehoert zur Emanzipation des saekularen Staates von religioeser und kirchlicher Bevormundung sowie zur Sicherung der Religionsfreiheit und anderer Grundrechte. Staatlich gesetztes Recht ist die einzige Quelle von verbindlichen und sanktionierbaren Gesetzen. Ludwig Siep zeigt, dass Philosophen seit der Epoche der Franzoesischen Revolution den Staat in einer freiheitsgefaehrdenden Konkurrenz mit den Kraeften der Religion und der Wirtschaft sahen. Er konnte in ihr nur durch eine eigene Sinnstiftung fuer die Menschen bestehen. Es musste sich lohnen, fuer den Staat im Notfall auf alle privaten Interessen zu verzichten und ihm mindestens ebensolche Opfer zu bringen wie dem Glauben. Diese UEberhoehung sollte selber im Interesse des Schutzes der Rechte der Individuen stehen - ganz anders als in den totalitaeren, rechtsverachtenden Staaten des 20. Jahrhunderts. Der staatlichen Souveraenitaet standen aber nur unzureichend entwickelte Abwehr- und Widerstandsrechte der Buerger gegenueber. Der Autor zieht daraus Konsequenzen fuer die gegenwaertige Diskussion nach der "Wiederkehr der Religionen". Zur Sicherung der Grundfreiheiten gegen religioese Maechte und Privatinteressen muss der Staat hoechste Instanz der Rechtssetzung bleiben - er darf nicht "postsaekular" werden. Wenn Religionsgemeinschaften glaubwuerdig, auch nach innen, die Menschenrechte verteidigen und den unparteiischen Staat akzeptieren, braucht dieser keine "sittliche" oder gar "sakrale" Autoritaet. Zur Zuegelung der globalen Wirtschaft muss er aber Souveraenitaet an ueberstaatliche Organe abgeben, ohne dass sein legitimes Gewaltmonopol zerfaellt ("failed states").