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商品詳細

Besitzmittlungswille und mittelbarer Besitz.

Besitzmittlungswille und mittelbarer Besitz. 占有媒介の意思と間接的占有

・ISBN 978-3-16-149769-8 Ln. EUR 94.00

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著者・編者Bömer, Guido,
シリーズStudien zum Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2009
ページ数300 S.
言語GER
ニュース番号<559-946>

解説

Zur Frage der Beendigung des mittelbaren Besitzes, die in der Kreditsicherungspraxis von erheblicher Bedeutung ist, hat sich seit Inkrafttreten des BGB eine feste herrschende Ansicht gebildet. Sie sieht einen beliebig aenderbaren Besitzmittlungswillen des unmittelbaren Besitzers als Voraussetzung des mittelbaren Besitzes an und laesst diesen Besitz deshalb enden, sobald der unmittelbare Besitzer erkennen laesst, dass er seinen Besitz nicht laenger fuer den bisherigen mittelbaren Besitzer ausueben will. Dies fuehrt zu Wertungswiderspruechen und praktischen Ergebnissen, die auch Vertreter der herrschenden Ansicht als unbefriedigend empfinden.Guido Boemer stellt die angebliche Voraussetzung eines Besitzmittlungswillens auf den Pruefstand. In einer umfangreichen historischen Untersuchung wertet er vor dem Hintergrund des Roemischen und Gemeinen Rechts die Gesetzesmaterialien aus und erschliesst so das Verstaendnis, das die Gesetzesverfasser der Regelung des Besitzrechts im BGB zugrunde gelegt haben. Es zeigt sich, dass die Figur des mittelbaren Besitzes nicht eingefuehrt wurde, weil die Gesetzesverfasser eine tatsaechliche Sachherrschaft des mittelbaren Besitzers annahmen, die sich auf einen Besitzmittlungswillen gruendete, sondern weil die Besitzfolgen auf den mittelbaren Besitzer um seines schutzwuerdigen Interesses willen erstreckt werden sollten. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt der Autor seine These vom mittelbaren Besitz als objektivem Zuordnungsverhaeltnis von Rechtsfolgen, auf deren Grundlage etwa ein Wertungswiderspruch zwischen ? 933 und ? 934 BGB von vornherein nicht besteht.