株式会社極東書店トップ商品一覧Martin Wolff (1872 - 1953) : Ordnung und Klarheit als Rechts- und Lebensprinzip.

商品詳細

Martin Wolff (1872 - 1953)

Martin Wolff (1872 - 1953) : Ordnung und Klarheit als Rechts- und Lebensprinzip. M.ヴォルフ 1872~1953年 -法原理・生命原理としての秩序と明瞭性-

・ISBN 978-3-16-149837-4 Brosch. EUR 74.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160396-9

著者・編者Hansen, Thomas,
シリーズBeiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
出版社(Mohr, GW)
出版年月2009
ページ数350 S.
言語GER
ニュース番号<559-826>

解説

Thomas Hansen untersucht das Leben und Werk des Juristen Martin Wolff. In Form einer biographischen Darstellung befasst er sich zunaechst mit den Anfaengen Wolffs in Berlin und seinen wissenschaftlichen Arbeiten bis 1914, seiner Lehrtaetigkeit an den Universitaeten in Marburg und Bonn bis 1921 sowie mit seiner Rueckkehr nach Berlin in der Zeit bis 1933. Der Autor richtet sein Hauptaugenmerk auf Wolffs erzwungenen Abschied aus Deutschland nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und auf seinen Neuanfang in England, unter besonderer Beruecksichtigung des Lehrbuchs des Buergerlichen Rechts sowie seines Lebensabends in Oxford bis 1953. Anschliessend geht der Autor der Frage nach, ob Wolff in den Methodenstreit des fruehen 20. Jahrhunderts eingeordnet werden kann. Die Begriffe Begriffsjurisprudenz, Freirechtslehre und Interessenjurisprudenz dienen dabei als Leitlinien. Im Abgleich zu Zeitgenossen Wolffs, wie etwa Philipp Heck, Justus Wilhelm Hedemann oder Friedrich Endemann wird anhand der Untersuchung des wohl bekanntesten Lehrbuchs von Wolff zum Sachenrecht ersichtlich, dass er als pragmatischer und lebensnaher Dogmatiker bezeichnet werden kann. Darueber hinaus widmet sich der Autor insbesondere anhand von Betrachtungen zum Familienrecht und unter Vergleich der Lehren Heinrich Lehnmanns der These, dass Wolff Vertreter einer buergerlichen, liberalen Gesellschaft war. Die Untersuchung zeigt, dass die Grundwerte des liberalen Staates, Freiheit und Gleichheit aller, Wolffs Zustimmung fanden und er einem - wenn auch teilweise eingeschraenkten - liberalen Privatrechtsleitbild folgte.