株式会社極東書店トップ商品一覧"Herrschaft des Gesetzes, nicht des Menschen": Zur Ideengeschichte eines staatsphilosophischen Tops.

商品詳細

"Herrschaft des Gesetzes, nicht des Menschen": Zur Ideengeschichte eines staatsphilosophischen Tops.

"Herrschaft des Gesetzes, nicht des Menschen": Zur Ideengeschichte eines staatsphilosophischen Tops. 「人の支配ではなく法の支配」 -国家哲学的トポスの思想史-

・ISBN 978-3-16-156105-4 2018 Ln. EUR 129.00

¥34,481.- (税込) (※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。

お気に入り

電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-156360-7

著者・編者Thomalla, Klaus,
シリーズBeiträge zu normativen Grundlagen der Gesellschaft
出版社(Mohr, GW)
ページ数480 S.
言語GER
ニュース番号<646-1071 646-L1286>

解説

Juristische Analysen zum Rechtsstaatsbegriff spiegeln nicht selten eine gewisse Skepsis wider, wenn das Ziel darin besteht, eine ausgedehnte Ideengeschichte zu praesentieren. Entgegen dieser Auffassung zeigt Klaus Thomalla anhand von ausgewaehlten Denkern, dass die moderne Rechtsstaatsidee ihre Grundlage in weitverzweigten Wurzeln aelterer philosophischer und politischer Gedanken hat, die bis in die Antike reichen und mit dem Topos von der Herrschaft des Gesetzes umschrieben werden koennen. Hierbei untersucht er den Topos, indem er zum einen das objektive Gesetz (ratio) im Sinne eines Gegensatzes zum menschlichen Willen (voluntas) versteht und zum anderen zwischen einem absoluten und einem relativen Verstaendnis des Topos differenziert: Nach Ersterem bezieht sich der Topos auf die Tugend, die sich am Gemeinwohl orientiert; nach Letzterem richtet er sich auf die Verfassung, die vorschreibt, dass Gesetze als allgemeine Regeln herrschen sollen. Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis 2018 des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultaet der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitaet Bonn ausgezeichnet. "Klaus Thomallas verdienstvolle Studie ueber den Topos von der 'Herrschaft des Gesetzes, nicht des Menschen' bietet [...] eine Fuelle an Material, die eine gravierende Luecke in der Forschungslandschaft schliesst [...]. Die Rechtsphilosophie wird darauf [...] in Zukunft aufbauen koennen und muessen, wenn sie sich des Themas annimmt." Markus Rothaar in Zeitschrift fuer Rechtsphilosophie, Neue Folge 5 (2021), S. 195-198