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商品詳細
Referenzen - Eingriffe in die Vertrauensbildung als Schutzgegenstand der Wettbewerbsfreiheit?
・ISBN 978-3-339-13720-3 Brosch. EUR 99.80
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★★★
| 著者・編者 | Paus, Jan Bernhard, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Rechtswissenschaft |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2023.10 |
| ページ数 | 416 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <710-603> |
解説
Von kurzen Twitter-Videos bis hin zu Kochsendungen, von werbenden Texten bis hin zu subtilen Kompatibilitaetshinweisen - staatliche Stellen nehmen immer wieder Einfluss auf Kauf- und Verwendungsentscheidungen von Konsumenten und beeinflussen so die Entwicklung von Maerkten. Um zu verstehen, wie sich dieses staatliche Verhalten auswirkt, ist es erforderlich, die Systematik und Typizitaet von staatlichem informellen Informationsverhalten zu ueberblicken und die Einwirkungen auf die Rezipienten zu verstehen. Diese Vorueberlegungen dienen dieser Arbeit als Aufhaenger fuer die Auseinandersetzung mit der verfassungsrechtlichen Wettbewerbsfreiheit. Um diese Freiheit inhaltlich und begrifflich zu erfassen, werden die Grundlagen der Wirtschaftsverfassung auch unter systemtheoretischen Aspekten analysiert und hieraus Erkenntnisse fuer die individuellen Freiheitsgewaehrleistungen abgeleitet. Grundlage der Entwicklung der inhaltlichen Konzeption der Wettbewerbsfreiheit, die insbesondere den Vertrauensbildungsprozess der Wettbewerbsteilnehmer schuetzen soll, ist die Systematisierung der Rechtsprechung zur Wettbewerbsfreiheit sowie die dogmatische und theoretische Aufbereitung der zu diesem Thema erschienenen Dissertations- und Habilitationsschriften, etwa von Matthias Baecker, Roland Broemel, Jan Henrik Klement, Gertrude Luebbe-Wolff, Jendrik Odewald, Charalambos Tsiliotis und Utz Schliesky. Ein besonderer Fokus liegt in der rechtlich-theoretischen Erfassung des Wesens der Interaktionsbeziehungen innerhalb von komplexen Systemen. Das Vertrauen bildet nach den gewonnenen Erkenntnissen den Schutzgegenstand der Wettbewerbsfreiheit als Freiheit in Interaktionssystemen, deren theoretische Grundlagen sich neben der Wirtschaft auch auf andere wettbewerblich gepraegte Systeme wie die Wissenschaft oder die Politik uebertragen lassen. Das Werk schliesst mit kurzen gleichheitsrechtlichen Betrachtungen sowie einer Diskussion des Eingriffs in grundrechtliche Freiheiten, die von Referenzen ausgehen koennen.