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Die Schlussrechnung des Insolvenzverwalters

Die Schlussrechnung des Insolvenzverwalters : Eine oekonomische Analyse der Kontrolleffektivitaet auf Grundlage der Principal-Agent-Theorie.

・ISBN 978-3-339-13650-3 Brosch. EUR 149.80

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著者・編者Hänsch, Cornelius,
シリーズInsolvenzrecht in Forschung und Praxis
出版社(Kovac, GW)
出版年月2023.08
ページ数546 S.
言語GER
ニュース番号<710-490 710-583>

解説

Diese Studie liefert eine umfassende und informative Zusammenstellung zur Schlussrechnung und deren Pruefung. Sie ist darauf ausgerichtet, die Effektivitaet der Kontrolle des Insolvenzverwalters zu verbessern. Auf der Grundlage von empirisch festgestellten Defiziten zur Schlussrechnungslegung und -pruefung wird der oekonomische Ansatz gewaehlt. Anhand der anschaulich dargestellten Principal-Agency-Theorie wird herausgearbeitet, welche Interessenkonflikte zwischen dem Insolvenzverwalter und den Glaeubigern abstrakt angelegt sind und inwieweit der fortschrittliche SKR-InsO geeignet ist, Hinweise auf Pflichtverletzungen in diesen identifizierten Risikobereichen zu geben. Waehrend der SKR-InsO die Kontrolle erleichtert, da er sich einfach auslesen laesst, die Ueberwachungskosten reduziert und Anhaltspunkte fuer etwaige Pflichtverletzungen bietet, ist eine Schlussrechnung nach SKR-InsO nicht zu allen Interessenskonflikten ergiebig. Indem die Dissertation systematisch herausarbeitet, welcher Pruefungsmassstab jeweils anzulegen ist und welche Anforderungen an die operative Pruefung zu stellen sind, wird gezeigt, inwieweit durch die Pruefung durch das Insolvenzgericht und den Glaeubigerausschuss Ueberwachungskosten gesenkt und die Effektivitaet der Kontrolle gesteigert werden. In diesem Zusammenhang werden auch die praktisch relevanten Fragen aufgegriffen, inwieweit Mitglieder des Glaeubigerausschusses fuer eine pflichtwidrige Verletzung der Ueberwachungspflicht haften und ob es moeglich ist, per Insolvenzplan auf die Schlussrechnung zu verzichten. Um die Kontrolleffektivitaet darueber hinaus zu verbessern, wird dargelegt, welche Moeglichkeiten neben dem informatorisch-repressiven Ansatz der Schlussrechnung bestehen. Die Untersuchung analysiert dazu konkrete gesetzgeberische Ueberlegungen, die Bestellung von Sachverstaendigen zu Pruefung, die Vermeidung von Interessenkonflikten durch die Verwendung von Frageboegen sowie die Erhebung von Erfolgskennzahlen. Zudem werden praktische Ansaetze vorgestellt, die darauf abzielen, bereits waehrend des Insolvenzverfahrens zu informieren und die relevanten Dokumente umfassend und leicht zugaenglich elektronisch bereitzustellen.