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商品詳細
Kaiserliche Gerichtsprivilegien : Ihre Bedeutung fuer die Entwicklung der Rechtspflege im Alten Reich.
・ISBN 978-3-412-52857-7 Geb. EUR 75.00
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| 著者・編者 | Eisenhardt, Ulrich, |
|---|---|
| シリーズ | Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich |
| 出版社 | (Boehlau, GW) |
| 出版年月 | 2023.06 |
| ページ数 | 416 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <705-531> |
解説
Ulrich Eisenhardt wertet die Quellen zur Rechtsprechung der obersten Gerichte im Alten Reich zu den Gerichtsprivilegien aus und gelangt dabei zu dem Ergebnis, dass die Gerichtsverfassung des Reiches seit dem Mittelalter von den Gerichtsprivilegien, die der Koenig bzw. Kaiser verlieh, gepraegt war, ohne dass es eine nennenswerte Gesetzgebung gegeben haette. Mit Hilfe der Gerichtsprivilegien versuchte man, Gerichtszustaendigkeiten fuer die Rechtsuchenden in Regeln zu fassen, die den Zugang zu den erstinstanzlichen Gerichten und spaeter auch die Appellationsmoeglichkeiten bestimmten. Auch die Abgrenzung zwischen weltlicher und geistlicher Gerichtsbarkeit spielte dabei eine bedeutende Rolle. Erst in einem sich in der neueren Zeit verstaerkenden Prozess verdraengten Gesetze die Privilegien, nachdem lange Zeit ein Nebeneinander von gesetzlichen Bestimmungen und Privilegien als Rechtsquellen bei gleichem Regelungsinhalt geherrscht hatte. Nicht zu unterschaetzen ist der Beitrag, den die Gerichtsprivilegien zur Territorialisierung des Gerichtswesens und damit zur Ausbildung foederalistischer Strukturen geleistet haben.