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商品詳細

Exemplarisches Krisenwissen

Exemplarisches Krisenwissen : Gender in Narrativ und Narration des fruehen Prinzipats.

・ISBN 978-3-525-30228-6 Geb. EUR 95.00

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著者・編者Helmke, Tim,
シリーズHypomnemata
出版社(Vandenhoeck, GW)
出版年月2023.08
ページ数352 S.
言語GER
ニュース番号<705-1267 705-1478>

解説

Frauen sind in der roemischen Literatur der fruehen Kaiserzeit keine Randerscheinung. Sie sind als Protagonistinnen von zentraler Bedeutung fuer roemische Krisennarrative. Titus Livius schreibt Frauen das noetige Wissen ueber roemische Werte zu, um Krisen zu loesen. Sie setzen darin Geschlechterhierarchien ausser Kraft und verhandeln diese neu. Weibliches Wissen ist unverzichtbar, um das Wertewissen sowie das erfolgreiche Krisenhandeln von Maennern erst zu initiieren. Frauen kennzeichnen eine Krise der Maennlichkeit in den Narrativen der roemischen Republik. Unter Kaiser Tiberius wandelt sich der Diskurs. Es ist ein veraendertes Maennerbild erkennbar: Valerius Maximus praesentiert in Narrativen aus der Republik und der Kaiserzeit Maenner ? auch aus der kaiserlichen Herrscherfamilie ? als Garanten roemischer Moral. Einzig am Ende der Republik sind Maenner auf weibliches Handeln und weibliches Wissen angewiesen. Jedoch wird Weiblichkeit auch hier in den Dienst einer idealisierten imperialen Maennlichkeit gestellt.