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Justiz und Algorithmen: Ueber die Schwaechen menschlicher Entscheidungsfindung und die Moeglichkeiten neuer Technologien in der Rechtsprechung.

Justiz und Algorithmen: Ueber die Schwaechen menschlicher Entscheidungsfindung und die Moeglichkeiten neuer Technologien in der Rechtsprechung.

・ISBN 978-3-428-18106-3 Brosch EUR 119.90

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-428-58106-1

著者・編者Nink, David,
シリーズInternetrecht und Digitale Gesellschaft
出版社(Duncker, GW)
出版年月2021
ページ数533 S.
言語GER
ニュース番号<251-36251>

解説

Richterliche Rechtsfindung ist fehleranfaellig. Was unspektakulaer klingt, belegen neuere empirische Daten eindrucksvoll. Durch Rationalitaetsschwaechen kann es zu Verzerrungen und jedenfalls dazu kommen, dass sachfremde Aspekte einfliessen. Koennen Algorithmen und ≫Kuenstliche Intelligenz≪ dazu beitragen, dass gerichtliche Entscheidungen ≫rationaler≪ werden? Ueberlegungen zur Automatisierung im Recht sind nicht neu, muessen aber aufgrund neuer technischer Moeglichkeiten und Erkenntnisse zur Entscheidungsfindung neu gedacht werden. Eine vollstaendige Automatisierung scheidet allerdings aus. Einzelfallgerechtigkeit zu gewaehrleisten, ist in vollautomatisierten Verfahren nicht moeglich. Neben technischen sind es zuvorderst verfassungsrechtliche Huerden, die einem solchen Vorhaben Grenzen setzten. Ein Verbot algorithmenbasierter Unterstuetzungssysteme ist dem Grundgesetz indes nicht zu entnehmen. Sofern es gelingt, den Systemen rechtsstaatliche Funktionsweisen einzuhauchen, koennen neue Technologien die richterliche Rechtsfindung sinnvoll unterstuetzen.