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"Vielleicht haette ich eine Familie. Vielleicht hat jemand um mich geweint."

"Vielleicht haette ich eine Familie. Vielleicht hat jemand um mich geweint." : Das "fremdvoelkische" Kinderheim in Spital am Pyhrn 1943-1945.

・ISBN 978-3-7065-6254-6 Geb.

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著者・編者Prieler-Woldan, Maria,
出版社(Studien Vlg., AU)
出版年月2023.01
ページ数184 S.
言語GER
ニュース番号<698-1109>

解説

In Spital am Pyhrn (Oberoesterreich) war von 1943 bis 1945 in einem aufgelassenen Gasthof ein sogenanntes ?fremdvoelkisches“ Kinderheim eingerichtet, betrieben von der ?Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ (NSV). Dort waren 106 Saeuglinge polnischer, ukrainischer und russischer Zwangsarbeiterinnen untergebracht, die man diesen kurz nach der Entbindung weggenommen hatte, um die Arbeitskraft der Mutter maximal auszubeuten. Die Kinder wurden ? entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie ? als minderwertig betrachtet und daher mangelhaft ernaehrt, gepflegt und geliebt. Viele starben durch vorsaetzliche Vernachlaessigung nach ein paar Wochen oder Monaten, 47 Todesfaelle sind archivarisch belegt, als Todesursachen scheinen, neben Unterernaehrung, Magen- und Darminfekte, Hautausschlaege und Geschwuere sowie sogenannte ?Lebensschwaeche“ auf. Die ueberlebenden Kinder wurden nach 1945 in ?children’s homes“ gesammelt und als ?Waisen“ in ihre vermutlichen Heimatlaender repatriiert. Zumeist adoptiert, suchten sie spaeter, oft erfolglos, nach ihren leiblichen Eltern und Spuren ihrer Herkunft. Die Autorin zeichnet in Erinnerungen, Dokumenten und amtlichem Schriftverkehr Entstehung und Betrieb des Heims in Spital am Pyhrn nach und kontrastiert die offiziell behauptete Verbesserung der dortigen Zustaende mit den fortlaufenden Todesfaellen der Saeuglinge.